Schafsfarm-Job und Lehrerstudium

Beim Orientierungstag des Gymnasiums Murrhardt berichten ehemalige Schüler von ihrem bisherigen Weg

MURRHARDT (pm). Beim Heinrich-von-Zügel-Gymnasium Murrhardt stand vor Kurzem der Orientierungstag unter dem Motto „Abi – was dann?“ auf dem Programm, der sich an die Jahrgangsstufe eins richtet und bereits zum achten Mal in Folge stattfand. Die Leitung übernahmen die Religionslehrerinnen Bärbel Arnold und Peggy Bauer, Pastoralreferentin Martina Fuchs sowie Schulsozialarbeiter Tobias Brändle.

22 Schüler und das Leitungsteam kamen im katholischen Gemeindezentrum zusammen. Ziel des Orientierungstages ist es, den Schülern verschiedene Wege nach dem Abitur aufzuzeigen, heißt es im Bericht über die Veranstaltung. Dabei geht es weniger um eine Berufsberatung, sondern vielmehr um Informationen, verschiedene Perspektiven und darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem die Teilnehmer über den eigenen Lebensweg beziehungsweise -traum nachdenken können.

Im Mittelpunkt standen Workshops, bei denen ehemalige Schüler des Gymnasiums von ihrem Weg nach dem Abitur berichteten und den Jüngeren Tipps mit an die Hand geben konnten.

Dabei geht es zum einen um die Erfahrungen der Referenten, zum anderen aber auch um wertvolle Hinweise wie Bewerbungsfrist, Versicherungen oder Verdienst. Mit von der Partie beim Workshop „Freiwilligendienste im In- und Ausland“ waren Sina Mohr, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr an der psychiatrischen Tagesklinik für Kinder und Jugendliche in Schwäbisch Hall absolviert hat, sowie Anna Sophia Ernst, die in einem Kinderheim in Ecuador, vermittelt über die katholische Kirche St. Maria, gearbeitet hat. Den Workshop „Studium und Ausbildung“ bereichert haben Max Gruber, der ein Lehramtsstudium für die Sekundarstufe I für Mathematik und Physik an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg macht, Caroline Lohoff, die technische Biologie an der Universität Stuttgart studiert, sowie Tobias Brändle, der vor seinem Studium der sozialen Arbeit eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger bei der Diakonie Stetten absolviert hat.

Im Workshop „Auslandsaufenthalte“ über ihre Erfahrungen berichtet haben Jana Liepold, die als Aupair in den USA war, und Jasmin Fohrer, die ein „Work and Travel“ in Kanada gemacht und ihren Aufenthalt und das Reisen durch die Arbeit auf verschiedenen Schaffarmen finanziert hat.

Fazit: Ein interessanter und erfahrungsreicher Tag. Die positiven Rückmeldungen der Schüler haben die Organisatorinnen überzeugt, auch nächstes Jahr wieder einen Orientierungstag für die Jahrgangsstufe eins anzubieten.