Limes: Grenzziehung in der Geschichte

MAINHARDT. Ein vermeintlich grenzenloses Europa und eine schrankenlose Globalisierung auf der einen Seite, weltweit alte und neue Grenzzäune und Mauern auf der anderen Seite.

Seit Beginn der Geschichte setzt der Mensch Grenzen, um sein Gebiet von anderen zu trennen und den Zugang zu kontrollieren. Der römische Limes gilt dabei als besonders prominentes Beispiel und wird deshalb immer wieder als Vergleich zu anderen historischen und modernen Grenzen herangezogen. Dr. Martin Kemkes vom archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg wird sich in einem Vortrag am Mittwoch, 18. Juli, im Römermuseum Mainhardt zunächst dem römischen Verständnis von Grenzen sowie der konkreten Funktion des Limes widmen und vor diesem Hintergrund das historische Phänomen der Grenzsicherung bis in die Gegenwart beleuchten. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro. Das Römermuseum in Mainhardt liegt in der Hauptstraße 2.