1.200 Polizisten gehen gegen die «Hells Angels» in NRW vor. Ein Ableger wird verboten - aber es gibt noch viele weitere. Der Innenminister macht klar, was die Motorradclubs wirklich im Schilde führen.
Auch wenn das "Chapter" in Leverkusen im Fokus stand, durchsuchten die Beamten Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern in ganz NRW.
Von Von Oliver Auster, dpa
Polizisten vor dem Vereinsheim der "Hells Angels" in Hilden.
Für die Polizei ist klar, dass der "Hells Angels Motorcycle Club" (HAMC) Leverkusen nicht wegen der Liebe zu PS-starken Zweirädern gegründet wurde:
In der Werkstatt eines Mannes in Langenfeld entdeckte die Polizei zahlreiche Motorräder, auch vom Typ Harley-Davidson.
Wem die Maschinen gehören, muss laut Reul noch geklärt werden.
"Wer mit Waffen, Drogen, Gewalt und Einschüchterung sein Geld verdient, muss jederzeit damit rechnen, dass die Polizei morgens im Schlafzimmer steht. Nicht als Gast, sondern mit Durchsuchungsbeschluss", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).
Auch dieses Auto wurde beschlagnahmt.