Allianz MTV Stuttgart Hauptrunden-Erster

Von hem

STUTTGART - Vier Tage nach der ernüchternden Niederlage im Pokalfinale gegen den VfB Suhl haben sich die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart zumindest mit einem kleinen Erfolgserlebnis entschädigt: Durch den 3:0-Heimsieg (27:25, 25:17, 25:17) am Mittwoch gegen den VC Wiesbaden beseitigte das Team von Trainer Konstantin Bitter die letzten rechnerischen Zweifel an Platz eins nach der Bundesliga-Hauptrunde. Nach dem 17. Sieg im 18. Saisonspiel vor 1856 Zuschauern in der Scharrena ist Allianz MTV bei zwei noch ausstehenden Partien und neun Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten Schwerin nicht mehr einzuholen. Schwerin gewann das Verfolgerduell gegen den bisherigen Zweiten Suhl mit 3:0. Damit sicherte sich Stuttgart in den Play-offs bis zum Finale im entscheidenden Spiel jeweils das Heimrecht.

Im ersten Satz war den Stuttgarterinnen anzumerken, dass die Pokal-Niederlage noch in den Trikots steckte. Nach sechs Aufschlag- und sieben Angriffsfehlern benötigten die Gastgeberinnen drei Satzbälle, um den ersten Durchgang für sich zu entscheiden. „Man hat gemerkt, dass uns im ersten Satz die Lockerheit gefehlt hat. Nach der Pokal-Niederlage hatten wir nicht mehr das Selbstverständnis, das uns bisher ausgezeichnet hat“, sagte Coach Bitter, dessen Team in Satz zwei und drei befreiter aufspielte. „Unser Reset ist geglückt“, lautete Bitters Schlussfazit.