Im Netz kocht nach dem DFB-Sieg gegen die USA die Diskussion hoch, ob Antonio Rüdiger sich weigerte, ein Bayern-Trikot zu signieren. Spekuliert wird viel, Fakten gibt es kaum.
Antonio Rüdiger (links) sorgt mal wieder abseits des Sports für Schlagzeilen.
Von Sascha Maier
Der Videoschnipsel ist nur wenige Sekunden lang – aber zumindest der Ausschnitt rückt Nationalspieler und Real-Madrid-Profi Antonio Rüdiger in ein ziemlich schlechtes Licht: Der Clip, der in sozialen Medien nach dem 2:1-Sieg der DFB-Elf gegen die USA fleißig geteilt und diskutiert wird, zeigt, wie Rüdiger sich augenscheinlich weigert, ein Bayern-Trikot eines Fans im Nachgang des Spiels zu signieren.
Zwei andere Trikots unterschrieben
Die Debatten drehen sich vor allem darum, ob Rüdiger das Shirt nicht mit einem Autogramm versehen hatte, weil es eines des FC Bayern München war. Der Clip zeigt zwar, dass Rüdiger zwei andere Trikots unterschrieben hat, aber ob das wirklich mit Abneigung gegenüber dem Rekordmeister zusammenhängt, bleibt unklar.
Rüdiger refused to sign a Bayern shirt. ❌ pic.twitter.com/cCKIRwpLGI — FCBinside.com - Bayern News (@FCBinsideEN) June 7, 2026
Zu sehen ist auch, dass Rüdiger mit dem Bayern-Fan diskutiert und in seine Richtung gestikuliert. So bleibt offen, ob im Vorfeld irgendwas ganz anderes passiert war, das die Situation erklären könnte. Freilich fragen sich Fußballfans in sozialen Medien dennoch, ob Rüdigers Weigerung damit zusammenhängen könnte, dass der FC Bayern München Rüdigers Verein Real Madrid im Viertelfinale der Champions League vor wenigen Wochen aus dem Wettbewerb warf.
Weder von Rüdiger selbst, noch vom DFB gibt es aktuell offizielle Stellungnahmen zu den Geschehnissen. Das Spiel gegen die USA am Samstagabend in Chicago war aus deutscher Sicht die erfolgreiche Generalprobe vor der Fußball-WM, die am 11. Juni beginnt. Die DFB-Elf ist erstmals am 14. Juni gegen Curaçao gefordert.