Ein bei schweren Unwettern beschädigtes Gebäude einer Schule auf Sizilien wird von Feuerwehrleuten untersucht. (zu dpa: «Schäden und Verletzte nach heftigen Unwettern auf Sizilien»)
Von Jonas Schöll
Nach heftigen Unwettern auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien gibt es mehrere Verletzte. Nach Angaben der Feuerwehr zogen zwei Wasserhosen über das Gebiet der Hafenstadt Marsala. Die Wirbel richteten Schäden an Gebäuden, Autos und landwirtschaftlichen Flächen an. Betroffen war unter anderem eine Schule, deren Gebäude schwer beschädigt wurde.
Die Bürgermeisterin von Marsala, Andreana Patti, sagte, es biete sich in der Stadt ein „Bild wie nach einem Krieg: zerstörte Häuser, Autos, die von der Straße geschleudert wurden“. Nach Behördenangaben wurde ein Auto von den starken Wirbeln von der Straße in eine Schlucht geschleudert. Die beiden Insassen wurden verletzt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Mehrere Verletzte in Krankenhäusern
Wie sizilianische Medien unter Berufung auf die zuständigen Krankenhäuser berichteten, wurden in der Gegend rund um Marsala elf Menschen verletzt - durch die Wucht des Windes und umherfliegende Trümmer und Glassplitter.
Auch andere Teile Italiens wurden in den vergangenen Stunden von Unwettern heimgesucht. Auf der Urlaubsinsel Ischia im Golf von Neapel führten Überschwemmungen und kleinere Erdrutsche zu Feuerwehreinsätzen. Auch Neapel und die umliegende Provinz waren von starken Regenfällen betroffen. In der Hauptstadt Rom ging in der vergangenen Nacht auch viel Regen herunter.
Mit dpa-Agenturmaterial
Zwei Wasserhosen haben die italienische Region Trapani heimgesucht.