Der VfB reist nach Rostock

Für die Stuttgarter geht es in der ersten Runde des DFB-Pokals in den hohen Norden – wieder einmal.

Von David Scheu

Stuttgart - Dieses Duell wird so langsam zur Tradition: Wenn der VfB Stuttgart im August in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Hansa Rostock antritt, ist es bereits das siebte Aufeinandertreffen beider Vereine in dem Wettbewerb. Die Bilanz könnte dabei besser sein aus Sicht des Bundesligisten. In den vergangenen Jahrzehnten gab es an der Ostsee zunächst vier Niederlagen in Serie: 1992 in der zweiten Runde (0:2 nach Verlängerung), 1999 im Viertelfinale (1:2), 2005 in der zweiten Runde (2:3) und 2018 in der ersten Runde (0:2). Zuletzt aber konnte der VfB dann zweimal mit 1:0 gewinnen in den Jahren 2019 und 2020.

Auch dieses Mal ist der Bundesliga-Vierte der vergangenen Saison beim Drittliga-Fünften der klare Favorit. „Wir nehmen die Aufgabe sehr ernst und wissen, dass wir dort von der ersten Minute an bereit sein müssen“, sagt VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, während der Rostocker Profifußball-Direktor Amir Shapourzadeh betont: „Die Rollenverteilung ist klar: Stuttgart geht als Favorit in die Partie, wir als Außenseiter. Dennoch ist es ein Heimspiel im Ostseestadion, und dort haben sich schon andere Favoriten schwergetan – auch der VfB. Wir werden alles daransetzen, eine unangenehme Aufgabe zu sein und dem Gegner einen echten Pokalfight zu liefern.“ Die Partie ist noch nicht genau terminiert und findet zwischen dem 21. und 24. August statt.

Titelverteidiger Bayern München wird derweil Anfang September in der ersten Pokalrunde bei Drittliga-Meister VfL Osnabrück gastieren.