Löscharbeiten in Peschiera am Gardasee, wo ein Campingplatz zum Raub der Flammen wurde.
Von Michael Maier
Im Urlaub in Norditalien haben vier Feuerwehrleute aus Hessen ihre ständige Einsatzbereitschaft bewiesen: Sie halfen am Sonntag beim Löschen eines großen Feuers auf einem Campingplatz am Gardasee. Örtliche Feuerwehr und Behörden machten unterschiedliche Angaben zur Zahl der Verletzten.
Luca Zaia, Ex-Präsident der Region Venetien, schrieb im Onlinedienst Facebook, „mehrere“ Menschen seien verletzt worden. Vier Feuerwehrleute aus dem hessischen Dietzenbach, die in Peschiera del Garda Urlaub machten, hätten beim Einsatz gegen die Flammen geholfen.
Deutsche Feuerleute weckten Urlauber
„Sie haben die Urlauber geweckt, versucht, die Flammen einzudämmen, die Gasflaschen weggebracht und einen Verletzten vor Eintreffen der Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht“, erklärte Zaia. Er dankte den Deutschen für ihren „Mut und die Solidarität“.
Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr musste zunächst ein Mensch wegen Brandverletzungen medizinisch versorgt werden. Die Flammen hätten 20 Bungalows, mehrere Fahrzeuge und Vegetation auf dem Zeltplatz „Bella Italia“ in Peschiera del Garda erfasst. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden.
Der Brand sei am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen, schrieb der Präsident der Region Venetien, Alberto Stefani, auf Facebook. Er sprach von 24 Menschen, die am Ende mit Verbrennungen oder Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden seien. Die Arbeit der Einsatzkräfte sei durch Gasflaschen und Fahrzeuge erschwert worden.
Mit Agenturmaterial: afp/mm/ck/mic
Flammen auf dem Campingplatz „Bella Italia“ am Gardasee.