In diesen Landkreisen warnt der Deutsche Wetterdienst vor frostigen Nächten.
Kommt nochmal Frost?
Von Lukas Böhl
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in der Nacht zum Freitag in Teilen Norddeutschlands vor Frost. Betroffen sind vor allem Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg. Die amtlichen Warnungen gelten nach den vorliegenden Angaben von Freitag, 8. Mai, 0 Uhr bis 7 Uhr.
Vor allem bei Aufklaren kann leichter Frost auftreten. In Mecklenburg-Vorpommern rechnet der DWD vielerorts mit Temperaturen um minus 1 Grad. In Schleswig-Holstein und Hamburg werden verbreitet Werte zwischen 0 und minus 2 Grad erwartet. In Bodennähe kann es dort örtlich bis minus 4 Grad kalt werden.
Der DWD weist auf mögliche Frostschäden hin. Betroffen sein können vor allem empfindliche Pflanzen im Garten, auf dem Balkon oder in der Landwirtschaft. Als Handlungsempfehlung nennt der Wetterdienst, gegebenenfalls Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen.
Frostwarnungen in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern warnt der DWD in mehreren Landkreisen und Städten vor leichtem Frost um minus 1 Grad. Die Warnung gilt jeweils in der Nacht zum Freitag zwischen 0 und 7 Uhr.
Betroffen sind:
Nach Angaben des DWD tritt der Frost vor allem dann auf, wenn der Himmel länger aufklart. In solchen Nächten kann die Wärme vom Boden stärker abstrahlen, wodurch die Temperaturen in Bodennähe besonders deutlich sinken.
Hamburg und Schleswig-Holstein ebenfalls betroffen
Auch für Hamburg und mehrere Kreise in Schleswig-Holstein liegen amtliche Frostwarnungen vor. Dort kann leichter Frost zwischen 0 und minus 2 Grad auftreten. In Bodennähe erwartet der DWD örtlich leichten Frost bis minus 4 Grad.
Betroffen sind:
Damit reicht die Frostwarnung in Schleswig-Holstein von Teilen der Ostseeküste über das Binnenland bis zur Westküste. Auch hier gilt: Besonders bei Aufklaren kann es in der zweiten Nachthälfte und in den frühen Morgenstunden kalt werden.
Was Frost in Bodennähe bedeutet
Frost in Bodennähe bedeutet nicht zwingend, dass die offiziell gemessene Lufttemperatur überall unter null Grad fällt. Die Standardmessung erfolgt in etwa zwei Metern Höhe. Direkt über dem Boden kann es aber deutlich kälter sein. Deshalb können Pflanzen Schaden nehmen, obwohl das Thermometer am Haus noch knapp über null Grad zeigt.
Besonders gefährdet sind junge Gemüsepflanzen, Balkonpflanzen, empfindliche Kübelpflanzen und frisch gesetzte Blumen. Wer in den betroffenen Regionen bereits frostempfindliche Pflanzen draußen stehen hat, sollte sie über Nacht schützen oder vorübergehend an einen geschützten Ort stellen.