Iran-Krise

Diese Warnungen gelten für Israel

Nach dem „12-Tage-Krieg“ zwischen Israel und Iran im Juni 2025 gibt es differenzierte Hinweise für Gaza und Teile des Westjordanlands, aber kein komplettes Reiseverbot für Israel

Diese Warnungen gelten für Israel

Menschen in Barcelona schwenken Fahnen von Israel und Iran – sie fordern einen „Regimewechsel“.

Von Michael Maier

Im aktuellen geopolitischen Kontext von 2026 besteht ein komplexes Muster von Reisewarnungen und Sicherheitshinweisen für Israel und die Palästinensischen Gebiete.

Der folgende Überblick fasst die Empfehlungen verschiedener westlicher Außenministerien zusammen. Potenziell in Gefahr ist aber auch das benachbarte Ägypten, das als eines von wenigen arabischen Ländern normale Beziehungen mit Israel pflegt.

Reisehinweise für Israel

Deutschland (Auswärtiges Amt):

USA (U.S. Department of State):

Vereinigtes Königreich (FCDO)

Schweiz (EDA)

12-Tage-Krieg und Spannungen zwischen Israel und Iran

Ein Schlüsselfaktor für die aktuellen Reisewarnungen ist der kurze, aber intensive militärische Konflikt zwischen Israel und Iran im Juni 2025, bei dem auch die USA Israel mit Luftschlägen unterstützten. Dieser „12-Tage-Krieg“ endete mit einem Waffenstillstand am 24. Juni 2025.

Die gegenwärtige Lage wird zudem durch massive Proteste im Iran seit Ende 2025 beeinflusst, bei denen laut Menschenrechtsgruppen bereits eine vierstellige Zahl von Menschen getötet wurden. US-Präsident Trump hat Unterstützung für die iranischen Demonstranten signalisiert und militärische Optionen werden nicht ausgeschlossen.

Alarmbereitschaft und kritische Reisehinweise für Israel

Diese angespannte Situation hat Israel in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, da befürchtet wird, dass eine US-Intervention im Iran zu Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel oder US-Einrichtungen in der Region führen könnte.

Die Sicherheitslage bleibt volatil und Reisehinweise können sich bei einer erneuten Eskalation zwischen Iran und Israel/USA jederzeit verschärfen.