Die Ludwigsburger Basketballer verlieren gegen die Baskets aus Bamberg (74:86). Mit der Niederlage sind die Riesen nun sogar aus den ersten sechs Play-off-Plätzen rausgefallen.
Enttäuschung bei Babacar Sane
Von Joachim Klumpp
Die MHP-Arena erleuchtete am Samstagabend bei den Ludwigsburger Bundesliga-Basketballern nur einmal, als die erneut 4000 Zuschauer in einer Werbepause die Taschenlampen ihrer Handys einschalteten. Ansonsten war die Partie gegen die Baskets aus Bamberg eine triste Angelegenheit bei der 74:86(28:50)-Niederlage, wodurch nach einem zwischenzeitlichen 30-Punkte-Rückstand zumindest noch der direkte Vergleich (der am Ende bei Punktgleichheit entscheidet) gerettet wurde.
Ein indiskutables zweites Viertel wurde den Riesen zum Verhängnis
„Das ist vielleicht das einzig Positive an diesem enttäuschenden Abend“, sagte Riesen-Coach Mikko Riipinen. Während sein Kollege Anton Gavel die Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel vor gerade einmal vier Wochen (100:79 für Ludwigsburg) so erklärte: „Damals sind wir im ganzen Spiel einem Rückstand hinterhergelaufen, weil wir zu viele Ballverluste und zu viele Offensivrebounds zugelassen hatten. Diese Quoten haben wird halbiert.“
Zum Verhängnis wurde den Riesen, bei denen Stefan Smith 22 Punkte erzielte, letztendlich ein indiskutables zweites Viertel (10:30). „Wir waren nicht ansatzweise auf dem Level, das benötigt worden wäre – sowohl mental als auch physisch“, sagte Riipinen und fügte hinzu: „Natürlich muss ich mich hinterfragen, warum die Jungs nicht bereit waren für das, was hier an Intensität zu erwarten war, auch wenn Bamberg wirklich kein gutes Spiel gemacht hat.“
In dieser Verfassung jedenfalls ist der Ex-Meister ein Kandidat für die ersten sechs Play-off-Plätze, aus denen die Riesen erst einmal rausgefallen sind. Mit der Leistung vom Samstag sind sogar die Pre-Play-offs (also Platz zehn) in Gefahr. Schwacher Trost: am Samstag in Oldenburg kann es nur besser werden.