Jeder zweite getestete Sitz ist gut, eine Babyschale und Kindersitz rasseln dagegen durch.
Von dpa
Lässt sich der Kindersitz einfach einbauen, sitzt oder liegt das Kind gut, stimmt der Preis – und vor allem: Ist er auch sicher? Welche Modelle dahingehend etwas taugen, hat der ADAC gemeinsam mit der Stiftung Warentest und weiteren europäischen Partnern zum zweiten Mal in diesem Jahr getestet. Auf dem Prüfstand waren insgesamt 16 aktuelle Modelle, darunter acht Babyschalen.
Jeder zweite Sitz ist „gut“
Das Fazit: Insgesamt wird knapp jeder zweite Sitz mit „gut“ bewertet. Eine Babyschale und ein Kindersitz rasseln dagegen mit „mangelhaft“ durch, und zwar nicht einmal die günstigsten im Test. Die drei besten „Guten“ sind Babyschalen, der Testsieger ist gleichzeitig das teuerste Produkt. Das sind die jeweiligen Sieger in den verschiedenen Größen:
Die Mängel der beiden durchgefallenen Testsitze waren erheblich: So öffnete sich bei einer Babyschale beim Frontalcrash das Gurtschloss des Hosenträgergurtes, der Baby-Dummy wurde herausgeschleudert. Der Hersteller hat laut dem ADAC aber inzwischen einen Rückruf angekündigt. Auch ein für Kleinkinder und Kinder geeigneter Sitz versagte im Frontalcrash.
Kindersitz: Darauf muss man beim Kauf achten
Nicht jeder Sitz passt zu jedem Auto. Bei der Auswahl des passenden Sitzes sollten Eltern daher immer auf einen Probe-Einbau bestehen. Folgendes sollte man im Blick haben:
i-Size-Freigabe montiert werden. Schauen Sie dafür auf die Kennzeichnung am Autositz oder ins Fahrzeug-Handbuch.
Augen auf beim Gebrauchtkauf
Nicht jeder kann oder will sich einen neuen Sitz kaufen. Vielleicht ist auch der vom größeren Geschwisterkind noch in Ordnung. Der ADAC Hessen-Thüringen weist allerdings auf folgende Grundsätze hin: