Der März 2026 bringt eine ungewöhnlich große Bandbreite an neuen Filmen ins Kino. Animationsabenteuer, Bestsellerverfilmungen, Science-Fiction, Tragikomödie und großes Gefühl stehen nebeneinander auf dem Spielplan.
Mit "The Chronology of Water" gibt Kristen Stewart ihr Regie-Debüt.
Von Katrin Jokic
Gleich zu Monatsbeginn starten mehrere hochkarätige Produktionen. Pixar schickt mit „Hoppers“ eine tierische Heldin im Roboterkörper ins Rennen, Maggie Gyllenhaal interpretiert mit „The Bride!“ den Frankenstein-Mythos neu, und Kristen Stewart legt mit „The Chronology of Water“ ihr Regiedebüt vor.
Es folgen temporeiche Science-Fiction mit „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“, große Emotionen in „Für immer ein Teil von dir“, ein interstellares Abenteuer in „Der Astronaut – Project Hail Mary“ sowie Bradley Coopers Beziehungstragikomödie „Is This Thing On?“.
Zum Monatsende kehren mit „Horst Schlämmer sucht das Glück“ eine deutsche Kultfigur und mit dem „Super Mario Galaxy Film“ ein weltbekanntes Videospiel-Universum zurück, während „Blue Moon“ einen melancholischen Blick auf eine Broadway-Legende wirft.
Hoppers
Mit „Hoppers“ bringt Pixar im Frühjahr 2026 eine animierte Science-Fiction-Komödie in die Kinos. Im Mittelpunkt steht die tierliebe Teenagerin Mabel.
Als Wissenschaftler eine Technologie entwickeln, mit der sich menschliches Bewusstsein in lebensechte Roboter-Tiere übertragen lässt, nutzt sie die Chance und landet im Körper eines Roboter-Bibers. In ihrer neuen Gestalt kann Mabel mit Tieren kommunizieren und versucht, einen Baukonzern aufzuhalten, der den Lebensraum der Waldtiere zerstören will. Der Film kommt am 5. März 2026 in die Kinos.
The Bride! – Es lebe die Braut
Mit „The Bride!“ wagt Maggie Gyllenhaal eine Neuinterpretation des Frankenstein-Stoffes. Das Horror-Musical verlegt die bekannte Geschichte in das Chicago der 1930er Jahre und verbindet klassische Monster-Mythologie mit Musik, Stil und schwarzem Humor.
Frankensteins Monster bittet Dr. Euphronius, ihm eine Gefährtin zu erschaffen. Aus einer ermordeten Frau entsteht die Braut – doch sie entwickelt schnell ein eigenes Selbstbewusstsein und übertrifft die Erwartungen ihrer Schöpfer. Zwischen Monster und Braut entfacht eine leidenschaftliche, unberechenbare Romanze, während ihnen die Polizei dicht auf den Fersen ist.
In den Hauptrollen sind Christian Bale, Penélope Cruz, Jessie Buckley und Jake Gyllenhaal zu sehen. Ab dem 5. März 2026 ist der Film im Kino zu sehen.
The Chronology Of Water
Mit „The Chronology of Water“ gibt Kristen Stewart ihr Regiedebüt und verfilmt die gleichnamigen Memoiren der Schriftstellerin Lidia Yuknavitch. Imogen Poots verkörpert die frühere Leistungsschwimmerin, die vor einem schwierigen Elternhaus flieht und zwischen sportlichen Ambitionen, Abstürzen und Selbstzerstörung nach einem eigenen Weg sucht.
Nach dem Verlust ihres Schwimmstipendiums findet Lidia über das Schreiben eine neue Ausdrucksform und stellt sich dabei schonungslos ihrer Vergangenheit, ihren Süchten und ihrer Identität. In den deutschen Kinos läuft der Film ab dem 5. März 2026.
Good Luck, Have Fun, Don’t Die
Gore Verbinski verbindet in „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ Science-Fiction, Action und schwarzen Humor zu einer Zeitschleifen-Tragikomödie. Sam Rockwell spielt einen verwahrlost wirkenden Mann, der in einem Diner in Los Angeles auftaucht – im Cyberpunk-Outfit und mit einem Gerät am Körper, das wie ein Sprengsatz aussieht. Er behauptet, aus der Zukunft zu stammen und eine außer Kontrolle geratene Künstliche Intelligenz stoppen zu müssen.
Was zunächst wie Spinnerei klingt, entwickelt sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit, den er angeblich schon 117 Mal durchlebt hat. Gemeinsam mit einer widerwillig rekrutierten Gruppe (u. a. Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz) beginnt ein dystopisches Abenteuer. Der Film startet am 12. März 2026 in den Kinos.
Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him
Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Colleen Hoover erzählt eine emotionale Geschichte über Schuld, zweite Chancen und die Hoffnung auf Versöhnung. Regisseurin Vanessa Caswill bringt den Stoff mit Maika Monroe, Tyriq Withers, Rudy Pankow, Lauren Graham und Bradley Whitford auf die Leinwand.
Im Mittelpunkt steht Kenna Rowan, die nach sieben Jahren Haft in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Sie kämpft um einen Neuanfang – und um die Möglichkeit, ihre kleine Tochter kennenzulernen, die sie im Gefängnis zur Welt brachte. Doch die Familie ihres verstorbenen Partners verweigert ihr jeden Kontakt. Halt findet Kenna ausgerechnet bei Ledger Ward, dem besten Freund ihres verstorbenen Freundes. Der Film startet 2026 in den Kinos. Kinostart ist der 12. März 2026.
Der Astronaut – Project Hail Mary
Mit „Der Astronaut“ bringen Phil Lord und Chris Miller den gefeierten Science-Fiction-Roman von Andy Weir auf die Leinwand. Ryan Gosling spielt den Molekularbiologen Ryland Grace, der ohne Erinnerung an Bord eines Raumschiffs im Tau-Ceti-System erwacht – Lichtjahre von der Erde entfernt. Nach und nach wird ihm klar: Er ist Teil einer letzten, riskanten Rettungsmission. Eine rätselhafte Substanz lässt die Sonne und andere Sterne erlöschen und bedroht damit das Überleben der Menschheit.
Während auf der Erde die ESA-Mitarbeiterin Eva Stratt (Sandra Hüller) die Mission „Project Hail Mary“ koordiniert, kämpft Grace im All nicht nur mit seinen Erinnerungen, sondern auch mit der Einsamkeit. Unerwartete Unterstützung erhält er von einem außerirdischen Wesen, das seine Mission in eine neue Richtung lenkt. Kinostart ist am 19. März 2026.
Is This Thing On?
In seiner Tragikomödie „Is This Thing On?“ erzählt Bradley Cooper von einer Ehe, die nicht im Streit, sondern in gegenseitigem Einvernehmen endet – und trotzdem alles verändert. Will Arnett und Laura Dern spielen Alex und Tess Novak, die nach vielen gemeinsamen Jahren beschließen, getrennte Wege zu gehen.
Zwischen Kindererziehung, Freundeskreis und der Suche nach einer neuen Identität beginnt für beide ein Neuanfang. Während Alex sich in der New Yorker Stand-up-Szene ausprobiert und seine gescheiterte Ehe auf der Bühne verarbeitet, denkt Tess über eine Rückkehr in den Leistungssport nach. In Deutschland startet „Is This Thing On?“ am 19. März 2026 in den Kinos.
Horst Schlämmer sucht das Glück
Hape Kerkeling lässt seine Kultfigur zurück auf die Kinoleinwand: Horst Schlämmer ist wieder unterwegs – diesmal auf der Suche nach dem Glück. Der stellvertretende Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“ stellt fest: Die Stimmung im Land ist im Keller. Also macht er sich auf eine Reise quer durch Deutschland, um herauszufinden, wie Menschen wieder lachen können.
Von Süddeutschland bis Sylt, per Anhalter oder Schienenersatzverkehr, trifft Schlämmer Passanten, Prominente und Experten – und fragt nach, wie man in schwierigen Zeiten Zuversicht findet. Kinostart ist am 26. März 2026.
Der Super Mario Galaxy Film
Nach dem Erfolg von „Der Super Mario Bros. Film“ schickt Nintendo seine bekanntesten Figuren erneut ins Kino – diesmal ins All. In „Der Super Mario Galaxy Film“ geraten Mario, Luigi, Prinzessin Peach und Toad in ein neues Abenteuer, das sie weit über das Pilzkönigreich hinausführt.
Mithilfe geheimnisvoller Sternkatapulte reisen sie durch die Galaxie, landen auf fremden Planeten und treffen auf neue Verbündete, aber auch auf einen gefährlichen Gegenspieler. Als Vorlage dient vor allem das Videospiel „Super Mario Galaxy“, ergänzt um Anspielungen auf weitere Titel wie „Super Mario Odyssey“ und „Super Mario Bros. Wonder“. In Deutschland startet der Film am 26. März 2026 in den Kinos.
Blue Moon
Richard Linklater widmet sich in „Blue Moon“ den letzten Stunden im Leben des Broadway-Liedtexters Lorenz Hart. Ethan Hawke verkörpert den einst gefeierten Künstler, der gemeinsam mit Richard Rodgers Klassiker des amerikanischen Musiktheaters schuf – nun jedoch im Schatten neuer Erfolge steht.
Die Handlung spielt am 31. März 1943 im New Yorker Restaurant Sardi’s, am Abend der Premiere von „Oklahoma!“, mit dem Rodgers und sein neuer Partner Oscar Hammerstein II einen Triumph feiern. Während draußen der Broadway jubelt, blickt Hart auf sein eigenes Leben und Werk zurück. Der Film feierte 2025 auf der Berlinale Premiere und wurde für mehrere Oscars nominiert. Kinostart in Deutschland ist am 26. März 2026.
Der Kino-März zeigt sich damit so vielfältig wie lange nicht: große Studios und Autorenkino, Blockbuster und Charakterstudien, Humor und existenzielle Fragen. Wer Lust auf neue Welten, bekannte Figuren oder intensive Lebensgeschichten hat, dürfte in diesem Monat fündig werden.