Entertainer schwärmt

„Krasse Attraktion“: In diese Stadt im Südwesten will Jan Böhmermann „unbedingt“

In ihrem Podcast „Fest und Flauschig“ sprechen die beiden Entertainer über attraktive, aber weniger bekannte Städte. Olli Schulz hat einen Tipp in der Region.

„Krasse Attraktion“: In diese Stadt im Südwesten will Jan Böhmermann „unbedingt“

Böhmermann ist im vergangenen Jahr mit dem E-Scooter von Köln nach Chemnitz gefahren. Auf Rottweil wurde er aber bei einer Bahnfahrt aufmerksam.

Von Michael Bosch

Jan Böhmermann und Olli Schulz haben offensichtlich Sympathien fürs Ländle - zumindest für das ein oder andere Städtchen im Südwesten. In der aktuellen Folge ihres Podcasts „Fest und Flauschig“ sprachen die beiden Entertainer auch über Orte in Deutschland, die sie gerne mal besuchen würden. Rottweil sei eine „Stadt, wo ich unbedingt mal hin will“, sagte Böhmermann.

„Da gibt's schon diesen großen Fahrstuhl-Turm“, führte der gebürtige Bremer, der inzwischen in Köln wohnt, weiter aus. „Sieht aus wie so ein Bohrer, aber halt riesengroß“. Er meinte den Testturm der Firma TK Elevator, die dort Hochgeschwindigkeitsaufzüge erprobt. Und Rottweil, das habe er auf Instagram gesehen, „hat jetzt noch eine krasse Attraktion“ - anschließend erging sich Böhmermann in Superlativen.

„Eine ultrakrasse Hängebrücke“

Die neue Neckarline bezeichnete er als „eine ultrakrasse Hängebrücke“. Man könne da über ein „Naturschutzgebiet laufen, aber halt - keine Ahnung - 800 Meter weit. Das sieht aus wie im Dschungel in Costa Rica - total crazy“. Er wolle unbedingt mal nach Rottweil, „über diese Brücke laufen“.

Bei der Länge der Hängebrücke, die tatsächlich eine der größten in Deutschland ist, verschätzt sich Böhmermann um gut 200 Meter. Und der „Dschungel“, den man überquert, ist „nur“ das Neckartal - aber die Initiatoren des Großprojekts, um das lange gestritten wurde, dürften sich dennoch freuen. Zumal es noch ein indirektes Lob vom 45-Jährigen gab, der im vergangenen Jahr mit einem E-Scooter einmal quer durch Deutschland gefahren war. „Ich finde es ohnehin geil, wenn so mittel-attraktive Städte ein engagiertes Touristenmanagement haben, engagierte Geschäftsleute, eine Bürgerschaft, die sich gemeinsam etwas überlegen“, sagte Böhmermann.

Schulz schwärmt von Ludwigsburg

Im Anschluss an Böhmermanns Loblied auf Rottweil, das ihm erstmals bei einer Zugfahrt zum Southside-Festival in Neuhausen ob Eck (Keis Tuttlingen) aufgefallen war, tauschten er und Schulz sich noch über attraktive - und deutschlandweit vermutlich weniger bekannte - Mittelstädte aus.

„Ludwigsburg, war ich davor noch nie - richtig schön“, nannte Schulz eine Stadt aus der Region Stuttgart, die er auf seiner Tour besucht hatte. Er sei noch nie da gewesen, sagte Böhmermann. Das müsse er nachholen, vielleicht im Rahmen einer Kabarett-Tour, schlug ihm Schulz vor. „Darauf hab’ ich keinen Bock“, gab Böhmermann zurück.