Winfried Kretschmann verlässt die politische Bühne mit einem Lächeln. Was ihn so gelassen stimmt – und warum er Özdemir als Nachfolger für den richtigen hält.
Winfried Kretschmann ist seit 2011 Ministerpräsident von Baden-Württemberg.
Von red/dpa
Der langjährige baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) übergibt sein Amt als Regierungschef guten Gewissens - und nach eigenen Worten keineswegs schweren Herzens. „Wir hinterlassen erstmal, was unsere Aufgaben betrifft, ein gut bestelltes Haus“, sagte er in der ARD und fügte später hinzu: „Ich bin froh, dass ich jetzt aufhören darf.“
Sorgen um den möglichen künftigen Ministerpräsidenten, seinen Parteifreund Cem Özdemir, macht er sich nicht: „Wenn man solch einen talentierten Nachfolger hat, der so viel Erfahrung, Weitsicht und Umsicht hat, dann geht man auch gerne aus dem Amt.“