„Ich habe meinen Vater durch Depressionen verloren“

Leah Behn mit emotionalem Appell

Mit bewegenden Worten erinnert Leah Isadora Behn an ihren verstorbenen Vater Ari Behn und richtet einen eindringlichen Appell an Menschen, die mit psychischen Problemen kämpfen.

Leah Behn mit emotionalem Appell

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (r-l) und ihre Töchter Maud Angelica Behn, Leah Isadora Behn und Emma Tallulah Behn legen Blumen auf den Sarg des Ex-Mannes der Prinzessin, Ari Behn.

Von Katrin Jokic

Mit bewegenden Worten hat sich Leah Isadora Behn (21) an ihre Instagram-Follower gewandt. Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober erinnerte die Tochter von Norwegens Prinzessin Märtha Louise (55) an ihren verstorbenen Vater Ari Behn (†47) – und machte deutlich, weshalb sie auch Jahre nach seinem Tod nicht über das Thema psychische Erkrankungen schweigen möchte.

„Vor einigen Jahren habe ich meinen Vater durch Depressionen verloren“, schreibt die 21-Jährige zu einer Aufnahme, die sie als kleines Mädchen zeigt. Ari Behn, der frühere Ehemann von Prinzessin Märtha Louise, hatte sich am 25. Dezember 2019 das Leben genommen.

„Die Menschen um dich herum wollen, dass du hier bist“

In ihrem Beitrag erklärt Leah, warum der Welttag der psychischen Gesundheit für sie eine besondere Bedeutung hat. Während ein solcher Aktionstag manchen Menschen sinnlos erscheinen könne, könne er für andere lebensrettend sein. Er könne Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein seien und Hilfe bekommen könnten.

An Menschen, die selbst mit psychischen Problemen kämpfen, richtet sie eine eindringliche Botschaft: „Die Menschen um dich herum wollen, dass du hier bist. Die Welt braucht dich und es gibt Menschen, die dich lieben.“

Besonders nachdrücklich appelliert sie an ihre Follower, sich anderen anzuvertrauen. Angehörige würden viel lieber von den Problemen eines geliebten Menschen hören, als an dessen Beerdigung teilnehmen zu müssen, schreibt sie sinngemäß.

„Ich werde niemals aufhören, darüber zu sprechen“

Dass sie ihre persönliche Geschichte immer wieder öffentlich macht, ist Leah bewusst. „Vielleicht sind die Menschen es leid, meine Geschichte zu hören“, schreibt sie. Doch sie stellt klar: „Ich werde niemals aufhören, darüber zu sprechen, wie wichtig psychische Gesundheit ist.“

Über psychische Erkrankungen offen zu reden, könne Leben retten, betont die Norwegerin.

Zum Abschluss ihres Beitrags macht sie Menschen in schwierigen Lebenssituationen Mut: „Du wirst geliebt. Dein Leben ist wertvoll. Ich verspreche dir, dass es besser wird.“