Die Stuttgarter Volleyballerinnen sichern sich im ersten Play-off-Viertelfinalspiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt nach zweimaligem Satzrückstand einen Arbeitssieg.
Mit einem Ass verwandelt Mikala Mogensen (re.) den Matchball im ersten Play-off-Spiel gegen Erfurt.
Von hem
Mit einem Ass stellte Mikala Mogensen den 3:2(25:27, 25:16, 26:28, 25:16, 15:8)-Erfolg für Allianz MTV im ersten Play-off-Viertelfinale der Frauen-Volleyball-Bundesliga am Sonntagabend vor 1786 Zuschauern in der Scharrena gegen Schwarz-Weiß Erfurt sicher. Zuvor hatten die Stuttgarterinnen fast zwei Stunden lang zu kämpfen gehabt, um die Thüringerinnen in die Schranken zu weisen. „Erfurt hat sehr klug gespielt, aber wir haben ihnen immer wieder die Chance auf lange Ballwechsel gegeben, weil unser erster Kontakt nicht gut war“, lautete die Analyse von Allianz-Coach Konstantin Bitter. Die zweite Partie findet am 25. März in Erfurt statt, eine eventuelle dritte am 29. März wiederum in Stuttgart.
Bitter: „Unser Sieg war verdient.“
Erfurt nutzte im ersten Durchgang den dritten Satzball zur Führung. Im zweiten Satz spielte sich Allianz MTV einen 17:13-Vorsprung heraus und brachte diesen dank starker Aufschläge von Antonia Stautz sicher ins Ziel. Doch der Tabellenachte der Hauptrunde war danach nicht gebrochen und hatte auch im dritten Durchgang mit dem dritten Satzball das bessere Ende für sich. Die Sätze vier und fünf gingen aber deutlich an Allianz MTV. „Erfurt hat sein Herz auf dem Feld gelassen, aber am Ende war unser Sieg verdient“, sagte Bitter.