Kälteeinbruch im Mai

Neuschnee in Griechenland begeistert Social Media

Griechenland erlebt den kältesten Mai-Beginn seit Jahrzehnten. Schnee und Sturm überraschen Einheimische und Touristen. Für die Landwirtschaft bringt das Wetter Vorteile.

Neuschnee in Griechenland begeistert Social Media

Verschneiter Berg Parnitha bei Athen

Von Markus Brauer/KNA/dpa

Seltenes Phänomen: In Griechenland sind Anfang Mai viele Berge und Wälder schneebedeckt. Die Temperaturen lägen um bis zu 13 Grad niedriger als im Durchschnitt der Jahreszeit, berichtet die „Griechenland Zeitung“. Am Wochenende habe es in vielen Gebirgszügen geschneit.

Statt frühlingshafter Temperaturen sorgt eine „Kaltluft-Invasion“, wie Meteorologen in griechischen Medien berichten, für ein winterliches Bild in vielen Regionen des Landes.

Kältester Start in den Mai seit Jahrzehnten

Kräftige Regenfälle und stürmische Winde – insbesondere in der Ägäis mit Böen von bis zu 88 Kilometern pro Stunde – bestimmten das Wetter. Es handle sich um den kältesten Start in den Mai seit Jahrzehnten, sagte die Meteorologin Anastasia Tyraski im Rundfunk.

Greece: Mount Parnitha and Penteli covered in snow https://t.co/QzxExPj9VT — Beatrice Lacy (@BeatriceLacy) May 5, 2026

In den Bergen rund um Athen, auf der Peloponnes und auch auf Kreta fiel Schnee, örtlich auch Hagel, berichten Reporter. Die niedrigen Temperaturen überraschten zahlreiche Touristen, die eigentlich mit frühsommerlichem Wetter gerechnet hatten. „Es ist deutlich kälter als bei uns“, berichtet eine Urlauberin aus Norwegen im griechischen Fernsehen.

Δεν είναι 1 Δεκεμβρίου είναι 3 Μαΐου και τα πάντα είναι λευκά στην Πάρνηθα όπου το χιόνι ξεπερνάει τους 10 πόντουςΒίντεο : Βίντεο Βέρα Αβραμίδου pic.twitter.com/5O3SwI9YL7 — Forecast Weather Greece (@ForecastGreece) May 3, 2026

Das kretische Nachrichtenportal „neakriti.gr“ veröffentlichte zudem Videos und Fotos von Hagel sowie Blitz und Donner im Raum der Hafenstadt Heraklion.

❄️Поки в Україні потепління, у спекотній Греції пішов сніг. В самісінькому осередку негоди опинилось місто Кардіца на півночі країни біля підніжжя гірського хребта Пінд, де після дощу з градом температура повітря знизилась до +7°С і пішов сніг.: відео з соцмережGreenPost pic.twitter.com/KM4SUjwOWY — Green Post (@GreenPost_News) May 4, 2026

In Sozialen Medien zirkulierten laut Bericht Fotos von schneebedeckten Bergen und Wäldern. Auf dem Athener Hausberg Parnitha musste demnach am Sonntag der Verkehr teilweise unterbrochen werden. Dort waren zehn Zentimeter Schnee gefallen.

Χειμωνιάτικες εικόνες καταγράφηκαν σήμερα το πρωί στον Παρνασσό, καθώς η ψυχρή εισβολή που επηρέασε τη χώρα έφερε χιονοπτώσεις και τοπική χιονόστρωση, παρά το γεγονός ότι βρισκόμαστε στις αρχές Μαΐου.Forecast Weather Greece#ingr#news#weatherpic.twitter.com/4V66fIbuwC — in.gr/news (@in_gr) May 2, 2026

#Ciencia Un estudio internacional liderado por la Universidad de Cambridge reveló que la capa de nieve en las montañas de Grecia se redujo un 58 % en los últimos 40 años, afectando una reserva hídrica clave para comunidades, agricultura y ecosistemas.La investigación, realizada… pic.twitter.com/2w0xJEGbXO — Radio Chiriquí (@RadioChiriqui) May 5, 2026

Regen bringt Entlastung für die Landwirtschaft

Für die Landwirtschaft hat das Wetter jedoch auch positive Seiten: Nach einer langen Dürreperiode sind die Regen- und Schneefälle willkommen, viele Wasserspeicher haben sich wieder gefüllt, wie Vertreter von Agrarverbänden erklärten.

Unseasonal snowfall blankets mountains north of Athens https://t.co/HG6tZ5ZNxOpic.twitter.com/VVc9mnIULf — Kathimerini English Edition (@ekathimerini) May 3, 2026

Στα «λευκά» ντύθηκε το #Τρόοδος - Στα 14 εκατοστά το ύψος του χιονιού στη Χιονίστρα (φώτος, βίντεο) #politisnews#Cyprus#weatherhttps://t.co/uvneT0Cqx3 — Εφημερίδα Πολίτης - Politis.com.cy (@politis_news) May 4, 2026

Meteorologen geben bereits Entwarnung: Bald soll sich das Wetter deutlich bessern. Die Temperaturen steigen im Laufe der Woche spürbar an und könnten örtlich wieder über 27 Grad erreichen – ein schneller Wechsel zurück zum Frühling.