Krieg im Iran

Pakistan: Friedensverhandlung könnten bald zu Ergebnissen kommen

Pakistan ist einer der Vermittler im Iran-Krieg. Der Premier äußert sich nun vorsichtig optimistisch und stellt Forderungen an Washington und Teheran.

Pakistan: Friedensverhandlung könnten bald zu Ergebnissen kommen

Iranische Drohnen (Archivbild).

Von Regina Wank

Die Friedensverhandlungen im Iran-Krieg machen nach Angaben des Vermittlers Pakistan Fortschritte. Die diplomatischen Bemühungen schritten „stetig, entschlossen und kraftvoll voran und könnten in naher Zukunft zu substanziellen Ergebnissen führen“, teilte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif auf X mit. Er bitte daher US-Präsident Donald Trump eindringlich darum, sein Ultimatum um zwei Wochen zu verlängern.

Das Ultimatum, mit dem Trump den „Untergang einer ganzen Zivilisation androhte“, soll nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr morgens in der Nacht zu Mittwoch auslaufen. Der Sender Fox News zitierte Trump mit den Worten, die USA befänden sich in „hitzigen Verhandlungen.“

An den Iran richtete der pakistanische Premierminister die Bitte, die Straße von Hormus als Geste des guten Willens für zwei Wochen zu öffnen. Außerdem forderte er einen Waffenstillstand. Neben Pakistan vermitteln Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei zwischen Washington und Teheran.

Aus den USA hieß es: „Der Präsident wurde über den Vorschlag informiert, und es wird eine Antwort folgen“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Portal „Axios“.

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