Fußball-Oberliga

Regionalliga-Aufstieg des VfR Aalen ist perfekt

Nach drei Abstiegen in den vergangenen zwölf Jahren, schafft der VfR Aalen wieder einen Aufstieg und spielt künftig gegen die Kickers und Ulm. Gefeierter Mann: Trainer Molinari.

Regionalliga-Aufstieg des VfR Aalen ist perfekt

Trainer Beniamino Molinari spielt mit seinem Team eine überragende Oberligasaison.

Von Jürgen Frey

Von 2012 bis 2014 spielte der VfR Aalen drei Spielzeiten unter den Trainern Ralph Hasenhüttl und Stefan Ruthenbeck in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Dann begann eine Talfahrt für den Traditionsclub von der Ostalb. Vier Jahre (2015 bis 2019) hielt man sich der dritten Liga. Danach ging’s runter in die Regionalliga (2019 bis 2024), ehe sogar der Absturz in die Oberliga folgte.

Dort hat der VfR nun im zweiten Jahr im Fahrstuhl den Knopf nach oben erfolgreich gedrückt. Da der Tabellenzweite VfR Mannheim über ein 3:3 beim FC 08 Villingen nicht hinaus kam, war der Aufstieg schon vor Ende der 90 Minuten später angepfiffenen Partie der Aalener in Heilbronn bei Türkspor Neckarsulm sicher. Dort gewann Aalen souverän mit 4:0 (1:0) durch Tore von Luigi Campagna, Reece Hannam (Handelfmeter), Vico Meien und Dean Melo. Der VfR-Aufstieg in die Regionalliga ist damit bereits am viertletzten Spieltag rechnerisch perfekt – und das Team geht hochverdient als Meister durchs Ziel: Der Vorsprung auf Verfolger Mannheim beträgt satte 14 Punkte.

Den Hauptanteil daran trägt der Trainer: Beniamino Molinari hat als Nachfolger von Petar Kosturkov gleich in seinem ersten Jahr dem Team seinen Stempel aufgedrückt – mit einer dominanten Spielweise, viel Ballbesitz und aggressivem Pressing. Der 45-Jährige hat in seinem Trainerteam drei Männer mit Vergangenheit bei den Stuttgarter Kickers: Den spielenden Co-Trainer Luigi Campagna, Guiseppe Catizone als weiteren Co-Trainer und Tobias Linse als Torwarttrainer. Hinzu kommen im Kader weitere Ex-Blaue: Torwart Maximilian Otto, Mittelfeldspieler Vico Meien und Stürmer Niklas Antlitz.

Sie alle freuen sich auf Duelle mit den Kickers, aber auch auf weitere württembergische Traditions-Derbys gegen Absteiger SSV Ulm 1846.