Ludwigsburgs Basketballer verlieren auswärts Rasta Vechte eine empfindliche 102:121-Niederlage und bringen sich in keine gute Position.
War mit der Defensive seiner Riesen nicht zufrieden: Trainer Mikko Riipinen
Von ump
Die MHP Riesen stellten am Samstagabend in Stef Smith (38 Punkte) den Topscorer der Bundesliga-Partie bei Rasta Vecha und markierten zudem noch mehr als hundert Punkte – doch beides reichte am Ende nicht zum Sieg. Im Gegenteil, es gab mit dem 102:121 (50:51) ein kleines Debakel, vor allem weil die Ludwigsburger Basketballer im dritten Viertel (20:39) jegliche Gegenwehr vermissen ließen. „In der Eins-gegen-Eins-Defensive hätten wir besser sein müssen“, sagte Trainer Mikko Riipinen.
Der Gegner tritt homogen auf
Ganz anders Vechta, das sich vor 3140 Zuschauern als homogene Mannschaft präsentierte. „Wir spielen zusammen und genießen es“, sagte ihr mit 24 Punkten bester Spieler, Alonzo Vergea. „Es fühlt sich gut an.“ Zumal die 121 Zähler einen Saison-Bestwert markierten. „Das habe ich so auch noch nie erlebt“, sagte Vechtas Trainer Christian Held.
In dieser Verfassung jedenfalls ist sein Team eher ein Play-off-Anwärter als die Ludwigsburger, die langsam, aber sicher sogar um Platz zehn und die Play-Ins bangen müssen. Da ist selbst der Ausfall von erneut vier Stammspielern (dafür kehrte Keeshawn Kellman zurück) nur bedingt eine Entschuldigung, auch wenn Smith sagte: „Ich hoffe, wir bekommen bald ein paar Mann zurück.“ Am besten schon bis zum Heimspiel am Freitag (20 Uhr) gegen Frankfurt.