Der Winter hat Deutschland zu Jahresbeginn fest im Griff. Vielerorts liegt vor allem in höheren Lagen Schnee. Im Flachland muss man sich mit Schneematsch begnügen.
Mitarbeiter des Winterdienstes räumen in Hamburg den Schnee von einem schneebedeckten Zebrastreifen und Fußgängerübergang.
Von Markus Brauer
Ein Sturmtief mit Kern bei Gotland sorgt dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach zufolge mit polarer Meeresluft für unbeständiges und windiges Winterwetter in Deutschland.
Wetter am Freitag, 2. Januar
Es ist windig bis stürmisch, dazu fällt zeitweise Schnee, Glätte mit Nachtfrost, im Bergland herrschen Dauerfrost und teils Schneeverwehungen.
Am Freitag ist es wechselnd bis stark bewölkt und von Nordwesten kommen verbreitet Schneeregen- oder Schneeschauer, vor allem über der Nordhälfte auch kurze Graupelgewitter. Im Bergland ist es hochwinterlich mit Neuschnee und Verwehungen.
Die Temperaturen liegen zwischen 0 und 5 Grad mit leichtem Dauerfrost im Hochland. Mäßiger bis frischer Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, an der See und in Hochlagen Sturmböen, am Abend nachlassend.
In der Nacht zum Samstag ist es wechselnd bewölkt mit weiteren Schneeschauern. Im Süden und Nordweststaulagen der Mittelgebirge auch ist zeitweise Schneefall möglich. Im Süden im Verlauf klingt dieser meist ab, während er am Alpenrand anhält. Die Tiefstwerte betragen wischen 1 und minus 7 Grad, an den Alpen bis minus 9 Grad. Verbreitet Glätte!
Wetter am Samstag, 3. Januar
Am Samstag lässt der Schneefall in den Alpen rasch nach. Südlich der Donau ist es meist heiter und trocken. Sonst wechselnd bis stark bewölkt mit Schneeschauern und kurzen Graupelgewittern. Die Höchstwerte variieren zwischen minus 2 bis 3 Grad, in Hochlagen mäßiger Dauerfrost.
In der Nacht zum Sonntag lockern die Wolken südlich der Donau auf und es ist meist trocken, sonst stark bewölkt. Tiefstwerte 0 bis minus 9 Grad, an den Alpen unter minus 10 Grad.
Wetter am Sonntag, 4. Januar
Am Sonntag ist südlich der Donau mit viel Sonne zu rechnen. Sonst ist es wolkig bis stark bewölkt und nördlich des Mains gebietsweise Schneeschauer, im Norden auch kurze Graupelgewitter. Die Höchstwerte liegen zwischen minus 4 und 3 Grad, in Hochlagen nicht über minus 5 Grad.
In der Nacht zum Montag werden im Norden viele Wolken und Schneeschauer erwartet, sonst teils hochnebelartig bewölkt, teils klar und niederschlagsfrei. Im Süden besteht die Gefahr von stellenweise gefrierendem Nebel. Es kühlt ab auf minus 2 bis minus 9 Grad, im Süden auf minus 9 bis minus 15 Grad.