VfB Stuttgart im DFB-Pokal

Termin für Auslosung der zweiten Runde steht fest

Dank des 4:0-Erfolgs bei Hansa Rostock steht der VfB in der nächsten Pokalrunde – und wird am kommenden Sonntag seinen Gegner erfahren. Die Einzelheiten.

Termin für Auslosung der zweiten Runde steht fest

Welches Duell hält die DFB-Pokal-Auslosung für den VfB Stuttgart in Runde zwei bereit?

Von Hannes Brenneisen

Nichts anbrennen ließ der VfB Stuttgart in der ersten Pokalrunde bei Hansa Rostock. Ein Dreierpack von Neuzugang Dzenan Pejcinovic sowie ein Treffer von Tiago Tomas sorgten für einen 4:0-Sieg im Ostseestadion. Somit steht der Vorjahresfinalist in der zweiten Runde des DFB-Pokals, die am 27. und 28. Oktober über die Bühne geht. Vor der Auslosung steht eine gravierende Änderung bereits fest.

Seit seiner Einführung im nationalen Pokalwettbewerb wurde erst ab dem Achtelfinale auf den VAR zurückgegriffen. Das ändert sich in dieser Spielzeit. Der Videoassistent kommt in der Saison 2026/27 erstmals bereits in Runde zwei zum Einsatz. Auch die Proteste zahlreicher Fanszenen konnte diese Neuerung nicht verhindern.

Die Auslosung steigt am 6. September um 17.45 Uhr

Auf wen der VfB in der zweiten Runde trifft, klärt sich bei der Auslosung am kommenden Sonntag (6. September). Ab 17.45 Uhr werden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Zweitrunden-Partien gelost. Die ARD überträgt die Ziehung im Rahmen der Sportschau live.

In der zweiten Runde gibt erneut es zwei Lostöpfe, wobei sich im zweiten die sogenannten Amateurmannschaften befinden. Aus Liga drei und vier haben lediglich die SG Sonnenhof Großaspach, Rot-Weiß Essen sowie der SSV Jeddeloh II den Sprung in die nächste Runde geschafft. Die Partien des Hamburg-Eimsbütteler BC gegen Borussia Dortmund (Dienstag, 20.45 Uhr) sowie des VfL Osnabrück gegen den FC Bayern (Mittwoch, 20.45 Uhr) stehen noch aus.

Bei der Ziehung wird zunächst ein Team aus dem Amateurtopf gezogen. Damit ist sichergestellt, dass diese Mannschaften Heimrecht erhalten. Sobald der zweite Lostopf leer ist, werden die verbleibenden Paarungen ausschließlich aus dem noch gefüllten ersten Topf gebildet. Das bedeutet, dass der VfB nur gegen die Clubs aus Topf zwei ein garantiertes Auswärtsspiel hätte. Bei internen Duellen aus Topf eins wäre ein Heimspiel möglich, sofern die VfB-Kugel als erstes gezogen wird.

Folgende Vereine könnten den VfB Stuttgart in Runde zwei erwarten: Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, FC Augsburg, 1899 Hoffenheim, SV 07 Elversberg, Werder Bremen, RB Leipzig, 1. FC Union Berlin, Borussia Mönchengladbach, 1. FSV Mainz 05, SC Freiburg, SC Paderborn 07, Hamburger SV, 1. FC Köln, FC Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern, Holstein Kiel, VfL Bochum, Karlsruher SC, Hannover 96, Hertha BSC, 1. FC Nürnberg, SV Darmstadt 98, 1. FC Magdeburg, Dynamo Dresden, VfL Wolfsburg, SG Sonnenhof Großaspach, Rot-Weiss Essen, SSV Jeddeloh II, HEBC Hamburg/Borussia Dortmund, VfL Osnabrück/Bayern München.

Finanziell hat der Sprung in die zweite Runde mit je 685.000 Euro bereits mehr als eine halbe Million Euro in die Kasse der qualifizierten Vereine gespült. Mit dem Erreichen des Achtelfinals würde die Summe auf knapp 1,6 Millionen Euro ansteigen.

Termin für Auslosung der zweiten Runde steht fest

Dzenan Pejcinovic erzielte in der ersten Runde gegen Hansa Rostock (4:0) drei Tore.