Deutschland, tief gespalten - nicht wegen Migration oder Nahostkonflikt, sondern einem kranken Wal. Experten fordern Ruhe für ihn. Stattdessen gibt es wochenlangen Rummel und ein unrühmliches Ende.
Daten zum Verbleib des Wals fehlen vorerst - was bleibt vom Trubel um den Wal?
Von Von Annett Stein, dpa
Geldgeber Gunz meinte, der Wal erinnere ihn an einen Hund.
Mehrfach lief Minister Backhaus selbst zum Wal.
Experten rieten stets, das geschwächte Tier in Ruhe zu lassen.
Viele Menschen litten merklich mit und verfolgten das Geschehen aufmerksam.
Sich in sozialen Medien sachlich über den aktuellen Stand zu informieren, war nahezu unmöglich.
Nicht nur einem Minister gab das Drama eine vielbeachtete Bühne.
"Ans Würdelose grenzendes Gezerre" nennt Greenpeace-Experte Thilo Maack das Geschehen am Wal.