Stuttgarter Kickers

WFV-Pokal-Auslosung: Auf diese Gegner können die Blauen treffen

An diesem Freitag wird das WFV-Pokal-Viertelfinale ausgelost. Mit im Topf sind auch die Stuttgarter Kickers. Wir präsentieren die möglichen Gegner.

WFV-Pokal-Auslosung: Auf diese Gegner können die Blauen treffen

2022 holte David Braig mit den Stuttgarter Kickers letztmals den WFV-Pokal.

Von Jürgen Frey

Dreimal standen die Stuttgarter Kickers im Gazi-Stadion auf der Waldau im Finale um den WFV-Pokal: 2017 gegen die SF Dorfmerkingen (1:3), 2022 gegen den SSV Ulm 1846 (5:4 n.E.) und 2023 gegen die TSG Balingen (5:6 n.E.). In der Saison 2023/24 kam das Aus im Viertelfinale vor 8720 Zuschauern gegen den SSV Ulm 1846 (0:2), in der Saison 2024/25 war sogar schon im Achtelfinale gegen den SGV Freiberg (1:3 n.V.) Endstation. In diesem Jahr wollen die Blauen unbedingt wieder ins Endspiel in ihrem Wohnzimmer einziehen und um die Teilnahme am lukrativen DFB-Pokal kämpfen. Dazu müssen sie aber erst noch zwei Runden überstehen.

An diesem Freitag (14 Uhr) wird zunächst einmal das Viertelfinale ausgelost. Und zwar an einem Ort, an dem sonst Züge gewartet und gereinigt werden: Beim Namensgeber des Wettbewerbs im DB-Werk Stuttgart Stadtpark.

Im Lostopf befinden sich neben dem Regionalliga-Neunten Stuttgarter Kickers folgende Clubs: SSV Ulm 1846 (dritte Liga, Platz 18), SGV Freiberg (Regionalliga, Platz 1), SG Sonnenhof Großaspach (Regionalliga, Platz 2), TSG Backnang (Oberliga, Platz 13), FV Ravensburg (Oberliga, Platz 5), TSV Berg (Verbandsliga, Platz 3) und FC Holzhausen (Verbandsliga, Platz 2).

Automatisch Heimrecht hätten die Kickers nur, wenn sie den höherklassigen SSV Ulm 1846 zugelost bekommen. Heißt der Gegner Backnang, Ravensburg, Berg oder Holzhausen bringt dies sicher ein Auswärtsspiel mit sich. Gegen die Ligakonkurrenten Freiberg und Großaspach würde das Los über das Heimrecht entscheiden.

Würde der SSV Ulm 1846 den WFV-Pokal gewinnen und in der dritten Liga am Saisonende unter den ersten Vier landen, wäre auch der Vize-Pokalsieger im DFB-Pokal vertreten. Doch dies wird nicht eintreten. Vielmehr geht es für die Spatzen in der Liga einzig und allein darum, den Absturz in die Regionalliga zu verhindern. Derzeit ist das Team von Trainer Pavel Dotchev zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Finale am 23. Mai auf der Waldau

Als Regelspieltermin für das Viertelfinale ist der 1. April vorgesehen, fürs Halbfinale der 29. April. Wie immer können sich die Clubs auch auf einen anderen Termin einigen. Nicht verhandelbar ist dagegen der Finaltermin auf der Waldau: Der ist fix am 23. Mai.

Auch die Prämien stehen fest: Jeder Viertelfinaleilnehmer erhält 2500 Euro, die Halbfinalisten bekommen 5000 Euro, der Verlierer des Endspiels 20 000 Euro. Jeder teilnehmende Club an der ersten DFB-Pokal-Runde erhielt im vergangenen Jahr eine garantierte Prämie von 211 886 Euro – Tendenz steigend.