Der Messenger testet ein kostenpflichtiges Modell. Zusätzliche Klingeltöne oder neue App-Icons sollen damit möglich werden. Müssen bald alle zahlen?
WhatsApp plant ein kostenpflichtiges Abo mit zusätzlichen Design- und Sortierungsfunktionen (Symbolbild).
Von red/dpa/tmn
WhatsApp plant ein kostenpflichtiges Abo mit zusätzlichen Design- und Sortierungsfunktionen. Mit „WhatsApp Plus“ sollen sich Chatlisten mit Klingeltönen und Hinweisen personalisieren und bis zu 20 statt bisher drei Chats fixieren lassen, damit sie ganz oben in der Übersicht angezeigt werden.
Weitere Funktionen, die der Messenger in seinem Blog auflistet:
Erst mal nach und nach für Android
Zunächst ist das Plus-Abo für die Android-Geräte gedacht, nicht für iOS. Das könnte noch zu einem späteren Zeitpunkt folgen, so wabetainfo.com.
Flächendeckend ausgerollt ist WhatsApp Plus auch auf den Android-Geräten noch nicht. Es sei „derzeit nur an ausgewählten Orten verfügbar“.
Wie „wabetainfo.com“ berichtet, steht es bislang einer limitierten Zahl von Nutzern zur Verfügung, die die neuesten Updates für die App heruntergeladen haben. In den nächsten Wochen sollen dann immer mehr Accounts die Option bekommen. Sie lässt sich dann unter „Einstellungen“ – „Abos“ – „WhatsApp Plus“ aufrufen, so der Messenger in seinem Blog.
Rund 2,50 Euro im Monat
Das Plus-Abo wird nur mit dem WhatsApp-Messenger, nicht mit der Business-App funktionieren, so das Meta-Unternehmen. Laut „Heise online“ und anderen Fachmedien soll es in Europa 2,49 Euro monatlich kosten. Es ist nur ein aktives Abo pro WhatsApp-Konto möglich.
Und wird das Abo nun Pflicht? Nein, erstmal nicht, wie aus dem Supportdokument hervorgeht. Der Messenger mit seinen zentralen Funktionen wie Chatten und (Video-)anrufen an sich soll kostenlos bleiben.