DWD erwartet bis zu 40 °C

Wie lange dauert die Hitzewelle?

Deutschland befindet sich mitten in einer Hitzewelle. Wie lange bleiben die Temperaturen so hoch?

Wie lange dauert die Hitzewelle?

Der DWD erwartet weiter extreme Wärmebelastung und lokal bis zu 40 Grad. Erst kommende Woche soll es kühler werden.

Von Lukas Böhl / Matthias Kemter

Deutschland steht weiter unter dem Einfluss einer ausgeprägten Hitzewelle. Nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes bleibt es in vielen Regionen auch in den kommenden Tagen sehr warm bis heiß. Besonders betroffen sind der Westen, Südwesten und Süden Deutschlands. Dort erwartet der DWD teils starke bis extreme Wärmebelastung. Eine deutliche Abkühlung zeichnet sich erst im Laufe der kommenden Woche ab.

Sehr warme Luftmassen bestimmen das Wetter

Nach Angaben des DWD liegt Deutschland am Rand eines Hochs über der Nordsee. In den Norden und Osten strömt vorübergehend etwas weniger heiße Luft. In den übrigen Landesteilen bleiben jedoch sehr warme bis heiße und teilweise feuchte Luftmassen wetterbestimmend. Dadurch steigt neben der Temperatur auch die Gefahr einzelner kräftiger Gewitter.

Am Dienstag bis zu 37 Grad

Am Dienstag werden im Norden und Osten Höchstwerte zwischen 24 und 30 Grad erwartet. An den Küsten bleibt es bei Seewind teils kühler. In den übrigen Landesteilen wird es deutlich heißer. Dort steigen die Temperaturen auf 31 bis 37 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten. In der Südwesthälfte rechnet der DWD mit starker, gebietsweise sogar extremer Wärmebelastung. Im Tagesverlauf können sich vor allem im südlichen Bergland einzelne kräftige Schauer und Gewitter bilden. Betroffen sind nach Angaben des DWD insbesondere Südschwarzwald, Schwäbische Alb, Bayerwald und die Alpen. Möglich sind Starkregen, kleiner Hagel und Böen bis etwa 70 Kilometer pro Stunde. Unwetter durch Starkregen und größeren Hagel bis drei Zentimeter sind örtlich nicht ausgeschlossen.

Zur Wochenmitte verschärft sich die Hitze

Zur Wochenmitte verschärft sich die Hitzewelle nach der aktuellen Prognose weiter. Am Donnerstag erwartet der DWD im Norden 27 bis 33 Grad. In den übrigen Landesteilen steigen die Temperaturen auf 34 bis 38 Grad. Im Westen und Südwesten sind lokal bis zu 40 Grad möglich. Auf einigen Nordseeinseln bleibt es bei auflandigem Wind mit rund 22 Grad deutlich kühler. Überwiegend scheint die Sonne, es bleibt meist trocken. Nur im süddeutschen Bergland sind einzelne Gewitter möglich. Lokal kann es dabei Unwetter durch Starkregen und Hagel geben.

Donnerstag könnte einer der heißesten Tage werden

Der Donnerstag könnte damit einer der heißesten Tage der Woche werden. Besonders im Westen und Südwesten sind lokal 40 Grad möglich. Auch in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Teilen Bayerns bleibt die Wärmebelastung sehr hoch. In Baden-Württemberg erwartet der DWD bis auf Weiteres verbreitet starke, teils extreme Wärmebelastung. Am Rhein sind am Mittwoch bis 38 Grad möglich, am Donnerstag 34 bis 39 Grad. Am Freitag könnten von Karlsruhe bis Mannheim lokal 40 Grad erreicht werden.

Am Freitag erneut bis zu 40 Grad möglich

Am Freitag wird es zunächst sonnig und trocken. Am Nachmittag und Abend steigt im Westen und Südwesten das Risiko für einzelne Schauer und Gewitter. Lokal besteht Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Die Temperaturen bleiben sehr hoch. Landesweit erwartet der DWD 31 bis 38 Grad. Im Westen und Südwesten sind erneut lokal bis zu 40 Grad möglich. Auf den Inseln bleibt es kühler. Besonders heiß wird es unter anderem in Nordrhein-Westfalen entlang des Rheins, in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg sowie in Teilen Bayerns.

Auch am Wochenende bleibt es heiß

Auch am Wochenende bleibt die Wetterlage angespannt. Am Samstag ist es im Osten und Südosten zunächst meist sonnig und trocken. In anderen Landesteilen können sich nach sonnigem Beginn teils mächtige Quellwolken mit kräftigen Schauern und Gewittern bilden. Lokal besteht Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Die Höchstwerte liegen zwischen 31 und 39 Grad, auf den Inseln bleibt es kühler.

Am Sonntag setzt sich das heiße Wetter vor allem im Süden und Südosten fort. Im Norden und Nordwesten werden 28 bis 34 Grad erwartet, sonst 35 bis 39 Grad. Im Tagesverlauf rechnet der DWD gebietsweise erneut mit kräftigen Schauern und Gewittern. Auch dann besteht Unwetterpotenzial durch Starkregen und Hagel.

Abkühlung erst kommende Woche in Sicht

Erst zu Beginn der kommenden Woche deutet sich eine Änderung an. Am Montag erwartet der DWD gebietsweise kräftige Schauer und Gewitter, lokal sind Unwetter wahrscheinlich. Im Nordwesten soll sich das Wetter im Tagesverlauf beruhigen. Die Höchstwerte liegen dann im Norden und Nordwesten zwischen 26 und 30 Grad, sonst zwischen 30 und 35 Grad. Am Dienstag gehen die Temperaturen nach der DWD-Trendprognose weiter zurück. In der Nordwesthälfte werden 25 bis 29 Grad erwartet, in der Südosthälfte kann es noch einmal heiß bis 33 Grad werden. Ab Mittwoch sollen nur noch lokal Temperaturen über 30 Grad erreicht werden. Insgesamt wird es wechselhafter.