Wetter in Deutschland

Wo heute Hagel und Gewitter möglich sind

Während es in vielen Regionen Deutschlands heute freundlich ist, können gebietsweise auch Gewitter auftreten.

Wo heute Hagel und Gewitter möglich sind

In Teilen Deutschlands kann es heute zu Gewittern kommen.

Von Lukas Böhl

In Deutschland zeigt sich das Wetter am Donnerstag, 3. September, zweigeteilt. Während sich im Süden häufig die Sonne durchsetzt und es meist trocken bleibt, ist es in der Nordhälfte deutlich unbeständiger. Dort sind neben Regen und kräftigem Wind auch einzelne Gewitter möglich. Lokal kann dabei sogar kleinkörniger Hagel auftreten.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt vor allem der Norden und die Mitte Deutschlands unter Tiefdruckeinfluss. Dort ist es vielfach stark bewölkt, zeitweise fällt Regen, der nach Norden hin häufiger auch schauerartig verstärkt ausfallen kann.

Gewitter vor allem im Norden möglich

Die höchste Gewittergefahr besteht am Donnerstag im Norden Deutschlands. Besonders im Umfeld von Nord- und Ostsee können sich einzelne Gewitter entwickeln. Der DWD hält dabei auch kräftigere Gewitter für möglich.

Diese können lokal kleinkörnigen Hagel sowie Sturmböen der Stärke 8 bis 9 bringen. Entsprechend können die Windgeschwindigkeiten in Gewittern deutlich zulegen.

Abseits der Gewitter wird es ebenfalls windig. Im Norden sind ab den Mittagsstunden verbreitet steife Böen um 55 km/h aus Südwest bis West möglich. An der Nordsee sowie auf einigen Mittelgebirgsgipfeln können stürmische Böen um 70 km/h auftreten. Auf dem Brocken sind sogar Sturmböen bis etwa 85 km/h möglich.

Süden mit Sonne und bis zu 29 Grad

Deutlich ruhiger präsentiert sich das Wetter im äußersten Süden und Südwesten. Dort bleibt es vielfach trocken und häufig heiter.

Die Temperaturen erreichen im Norden meist 19 bis 23 Grad. Im Süden wird es mit 24 bis 29 Grad deutlich wärmer. Auch der Wind fällt dort meist schwächer aus.

In der Nacht zunächst weniger Gewitter

In der Nacht zum Freitag lässt die Gewittergefahr zunächst deutlich nach. Vielerorts bleibt es bei wechselnder Bewölkung trocken.

In der zweiten Nachthälfte zieht jedoch von der Nordsee bis zur Oder erneut Regen auf. Dabei können örtlich wieder Gewitter auftreten. An der Nordsee nimmt die Gewittergefahr zum Morgen hin erneut zu.

Im Süden bleibt es dagegen teilweise klar und niederschlagsfrei. Die Tiefstwerte liegen zwischen 19 und 12 Grad.

Freitag erneut Schauer und Gewitter im Norden

Auch am Freitag setzt sich die Zweiteilung beim Wetter fort. Nördlich einer Linie vom Rheinland bis zur Lausitz bleibt es meist stark bewölkt. Gebietsweise fällt schauerartiger Regen, am Nachmittag können einzelne Gewitter eingelagert sein.

Dabei muss erneut mit kräftigem Wind gerechnet werden. In Verbindung mit Gewittern sind laut DWD sogar schwere Sturmböen möglich.

Südlich von Main und Mosel zeigt sich hingegen häufig die Sonne. Dort bleibt es trocken und mit 26 bis 32 Grad teilweise noch einmal hochsommerlich warm.

Am Wochenende beruhigt sich die Wetterlage zunehmend. Am Samstag sind im Norden und Nordosten zwar noch einzelne Schauer möglich, am Sonntag überwiegt in großen Teilen Deutschlands trockenes und freundliches Wetter.