Bundespolizisten arbeiten auf Bahnhöfen, im Grenzschutz oder auch zur Unterstützung der Länder. Dabei werden sie immer wieder Opfer von Angriffen – mit steigender Tendenz.
Bundespolizisten werden immer häufiger attackiert (Symbolbild).
Von red/dpa
Die Zahl der Angriffe auf Bundespolizistinnen und -polizisten ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an den AfD-Abgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Zuvor hatte die Zeitung „Welt“ darüber berichtet.
So wurden den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 1.960 Angriffe auf Bundespolizisten bei der Polizei gemeldet, nach 1.792 Attacken im Jahr zuvor. 2023 waren es noch 1.708 Angriffe gewesen, 2022 insgesamt 1.604 Taten. Münzenmaier sprach in der „Welt“ von „alarmierenden Entwicklungen“ und forderte harte Strafen.
Bei der Bundespolizei arbeiten rund 40.000 Vollzugsbeamte, hinzu kommt unter anderem Verwaltungspersonal. Die Bundespolizei ist neben anderen Aufgaben zuständig für den Grenzschutz, die Sicherheit an Bahnhöfen und Bahnanlagen, Kontrollen an Flughäfen sowie die Bekämpfung von Kriminalität. Auf Anforderung verstärkt sie die Polizeien der Länder.