Gazastreifen

Zivilschutz meldet Tod von drei Journalisten bei israelischem Angriff

Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen wurden drei Journalisten getötet, darunter ein AFP-Mitarbeiter – trotz Waffenruhe. Das Militär prüft den Vorfall.

Zivilschutz meldet Tod von drei Journalisten bei israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind drei Journalisten getötet worden (Archivfoto).

Von red/AFP

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Angaben palästinensischer Behörden drei Journalisten getötet worden, darunter ein früherer freier Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP. Die drei Männer seien am Mittwoch bei einem israelischen Luftangriff in der Region Al-Sahra südwestlich der Stadt Gaza getötet worden, erklärte der Zivilschutz in dem Palästinensergebiet. 

Die Namen der Getöteten gab die Behörde mit Anas Ghneim, Mohammed Salah Kaschta und Abdul Rauf Schaath an. Schaath hatte in den vergangenen Monaten mehrfach als Foto- und Videojournalist für AFP gearbeitet.

Das israelische Militär erklärte, es prüfe Berichte über den Angriff. Eigentlich gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe zwischen der israelischen Armee und der Palästinenserorganisation Hamas.