Diakonie ambulant wieder ausgezeichnet

Gesundheitsdienste Oberes Murrtal erhalten erneut das Prädikat „familienfreundliches Unternehmen“

Die Diakonie ambulant – Gesundheitsdienste Oberes Murrtal – kann erneut punkten: Der ambulante Pflegedienstleister erhält als erste Firma in Baden-Württemberg zum zweiten Mal das Prädikat „familienfreundliches Unternehmen“ mit Excellenz-Auszeichnung, wie er in einer Pressemitteilung informiert.

Charlotte Knappertsbusch vom Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg überreicht Thomas Nehr, Vorstand von Diakonie ambulant, die Auszeichnung. Foto: privat

MURRHARDT (pm). Das Family-Net-Prädikat wurde bereits zum fünften Mal an zahlreiche Unternehmen Baden-Württembergs für ein familienfreundliches Personalmanagement überreicht. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Zukunftsthema für Diakonie ambulant. Familienbewusste, lebensphasenorientierte Unternehmen steigern damit ihre Attraktivität im Wettbewerb um Fachkräfte. Im Rahmen des landesweiten Projekts Family-Net werden sie dabei durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, den Landesfamilienrat sowie durch die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg unterstützt.

„Für uns als Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, dass wir unsere Aktivitäten im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf und lebensphasenorientierte Personalpolitik professionalisieren, mit unserem Engagement besser sichtbar werden und uns im Wettbewerb positionieren können. Das Prädikat ist für uns ein wertvolles Marketinginstrument und dokumentiert Professionalität und systematische Umsetzung“, sagt Thomas Nehr, Vorstand von Diakonie ambulant. „Das Verständnis und die gezielte und systematische Umsetzung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einer lebensphasenorientierten Personalpolitik in unseren Pflege- und Therapieabteilungen tragen ganz wesentlich zur Fachkräftesicherung und -gewinnung bei. Nur so kann sich unser Unternehmen im Sinne einer modernen zukunftsorientierten Unternehmenspolitik entwickeln.“

58 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Sozialwirtschaft wurden in der fünften Runde mit dem Prädikat für eine systematische familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. Bewertet wurden dabei die Aktivitäten der Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Führungskompetenz und Personalentwicklung, Arbeitsort, -zeit und -organisation, Kommunikation, geldwerte Leistungen, Service für Familien sowie bürgerschaftliches Engagement. Mittlerweile sind rund 160 Unternehmen Prädikatsträger in Baden-Württemberg.

Um das Prädikat mit Excellenz-Auszeichnung zu erhalten, werden von Diakonie ambulant zum Beispiel alle drei Jahre bestimmte Wünsche der Mitarbeiter erhoben und analysiert, Regelungen schriftlich fixiert, Führungskräfte und Mitarbeiter beteiligt, regelmäßig über die Maßnahmen und ihre Wirkungen transparent informiert. „Familienbewusstsein und gesundes Arbeiten gehören für uns bereits seit vielen Jahren zum Arbeitsalltag. Wichtig ist das Erleben der Mitarbeiter im Alltag“, so Thomas Nehr.

Professor Christel Althaus, Vorsitzende des Landesfamilienrats Baden-Württemberg, verwies bei der feierlichen Prädikatsverleihung auf die überragende Bedeutung der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familienleben: „Der Alltag von Müttern und Vätern zwischen Elternsein und Pflege, Partnerschaft, Beruf und Weiterbildung ist nicht nur anspruchsvoll, sondern oft genug auch atemlos. Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt eine Megaaufgabe für die gesamte Gesellschaft und ist nur im Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Kräfte zu schaffen.“

„Als Arbeitgeber sind wir gefordert, die Pflege- und Therapieberufe attraktiver zu gestalten und für unsere Mitarbeiter Entwicklungsperspektiven zu bieten. Wir nehmen diese Herausforderung aktiv an. Auf die Zertifizierung unserer Einrichtung als familienbewusstes Unternehmen sind wir sehr stolz und dem Landesfamilienrat für seine Begleitung sehr dankbar“, sagt Thomas Nehr.