KI im Versicherungsmarkt
AXA-Aktie rutscht ebenfalls um 2 % ab - Das ist passiert
Die AXA-Aktie steht am Dienstag unter Druck und verliert 2 % im Vergleich zum Vortag. Was steckt hinter diesem Rückgang, und welche Rolle spielt die zunehmende Konkurrenz durch KI-basierte Vertriebskanäle?
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Die AXA-Aktie fällt um 2 % auf 38,58 Euro. Erfahren Sie, wie KI-basierte Vertriebskanäle wie ChatGPT den Versicherungsmarkt verändern und welche Chancen und Risiken sich für AXA ergeben.
Von Matthias Kemter
Mit einem aktuellen Kurs von 38,58 Euro und einem Minus von 2 % im Vergleich zum Vortag reiht sich auch die AXA-Aktie in die allgemeine Schwäche der Versicherungsbranche ein. Ein zentraler Grund für den Rückgang sind Sorgen vor der zunehmenden Konkurrenz durch KI-gestützte Vertriebskanäle wie ChatGPT. Doch es gibt auch differenzierte Perspektiven auf die Auswirkungen dieser Entwicklung.
KI-Konkurrenz im Versicherungsvertrieb
Die Einführung von KI-gestützten Vertriebskanälen, wie sie durch den Chatbot ChatGPT ermöglicht werden, sorgt für Unruhe in der Branche. Unternehmen wie der spanische Digitalversicherer Tuio und die US-Plattform Insurify nutzen die Technologie bereits, um personalisierte Versicherungsangebote zu erstellen. Diese Entwicklung könnte traditionelle Versicherer wie AXA unter Druck setzen, da die Preistransparenz für Kunden steigt und der Wettbewerb intensiver wird. Die AXA-Aktie ist nicht allein betroffen. Der gesamte europäische Versicherungssektor zeigt am Dienstagmorgen Schwäche. Auch andere große Versicherer wie Allianz verzeichneten ähnliche Rückgänge.
Chancen durch KI
Trotz der kurzfristigen Sorgen gibt es auch positive Aspekte. Der Einsatz von KI könnte Versicherern wie AXA erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen, etwa im Schadensmanagement oder bei der Anspruchsprüfung. Diese Effizienzgewinne könnten langfristig die Nachteile durch die gestiegene Konkurrenz ausgleichen oder sogar übertreffen.
