DWD gibt Hitzewarnung heraus

Diese Bundesländer sind betroffen

Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Deutschlands eine Hitzewarnung herausgegeben. Diese Bundesländer trifft es.

Für mehrere Bundesländer gilt eine Hitzewarnung.

© Oliver Berg/dpa

Für mehrere Bundesländer gilt eine Hitzewarnung.

Von Lukas Böhl

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Hitze in Teilen Deutschlands. Nach der aktuellen Warnkarte sind vor allem Bundesländer im Südwesten betroffen. Die Hitzewarnung gilt demnach insbesondere für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hessen. Zudem sind Teile von Nordrhein-Westfalen und Bayern betroffen.

Grund für die Entwicklung ist heiße Luft, die aus Südwesten nach Deutschland strömt. Laut DWD setzen sich aus Südwesten Hochdruckeinfluss sowie sehr warme bis heiße Luftmassen durch. Ab Donnerstag steigt zunächst im Südwesten die Wärmebelastung. Der Wetterdienst spricht von einer deutschlandweit beginnenden Hitzewelle.

Was bedeutet eine Hitzewarnung?

Eine Hitzewarnung bedeutet, dass die Wärmebelastung für den Körper gefährlich werden kann. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Säuglinge und kleine Kinder. Auch Menschen, die im Freien arbeiten oder sich körperlich stark belasten, sollten vorsichtig sein.

Der DWD empfiehlt, Hitze nach Möglichkeit zu vermeiden, ausreichend Wasser zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Körperliche Anstrengungen sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Wohnungen lassen sich vor allem durch frühes Lüften und anschließendes Abdunkeln tagsüber besser kühl halten.

Die aktuelle Warnlage kann sich im Tagesverlauf ändern. Vor allem mit Blick auf Freitag und Samstag ist möglich, dass weitere Regionen hinzukommen oder Warnungen angepasst werden. Maßgeblich bleibt die jeweils aktuelle Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes.

Im Südwesten wird es am heißesten

Am stärksten betroffen ist nach der aktuellen Wettervorhersage zunächst der Südwesten. Dort wird es am Donnerstag verbreitet sommerlich bis heiß. Die Höchstwerte liegen nach DWD-Angaben von Nordost nach Südwest zwischen 26 und 36 Grad. Im Südwesten wird sonniges Wetter erwartet. An den Küsten bleibt es weniger warm.

Für Freitag rechnet der DWD mit einer weiteren Verschärfung der Hitzelage. Dann wird es vielerorts schwülheiß bei 30 bis 35 Grad, im Südwesten sind bis zu 38 Grad möglich. Nach Süden und Osten hin bleibt es zunächst heiter, örtlich können sich jedoch Hitzegewitter bilden. Im Westen und Nordwesten sind im Laufe des Nachmittags und Abends kräftige Schauer und Gewitter möglich, örtlich besteht Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel.

Heißes Wochenende steht bevor

Auch am Samstag bleibt die Hitze in Deutschland ein Thema. Der DWD erwartet verbreitet schwülheiße Temperaturen zwischen 30 und 37 Grad. Dazu können sich teils mächtige Quellwolken bilden. Örtlich sind unwetterartige Gewitter möglich, vor allem durch heftigen Starkregen.

Zum Artikel

Erstellt:
17. Juni 2026, 10:22 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen