Politik ohne Intelligenz

Wie man sich mit Algorithmen selbst entwürdigt: Politik und Medien tappen in die KI-Falle.

Springer-Chef Mathias Döpfner macht sich über die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ lustig, weil diese einen Gastbeitrag des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt von ihrer Webseite nahm, nachdem herauskam, dass der Text von Algorithmen geschrieben wurde.

© Sebastian Gollnow / dpa

Springer-Chef Mathias Döpfner macht sich über die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ lustig, weil diese einen Gastbeitrag des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt von ihrer Webseite nahm, nachdem herauskam, dass der Text von Algorithmen geschrieben wurde.

Von Reiner Ruf Stuttgart - Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im politischen Diskurs hat sich zuletzt zu einem Kampfgebiet entwickelt, auf dem zwar nicht scharf geschossen, doch mit spitzer Feder respektive klandestinen Algorithmen gestritten wird. Der Lärm gilt der Frage, welcher Hilfsmittel sich diejenigen bedienen dürfen, die sich öffentlich zu Wort melden. Das ist nicht trivial. Let...

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Erstellt:
17. Juni 2026, 22:04 Uhr
Aktualisiert:
17. Juni 2026, 23:59 Uhr

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