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Abstiegskampf verspricht viel Spannung

In der Fußball-Kreisliga A 2 zittern der FC Viktoria, der SV Steinbach II, der FV Sulzbach und der FV Lippoldsweiler

Trainer Onufrios Michailidis empfängt mit dem TSC Murrhardt den FV Sulzbach. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Trainer Onufrios Michailidis empfängt mit dem TSC Murrhardt den FV Sulzbach. Foto: A. Becher

(dg). Spannung verspricht am letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga A 2 nur noch der Abstiegskampf. Lippoldsweiler stürzte auf den letzten Platz ab und kann den direkten Abstieg nur bei einem Sieg in Kleinaspach und unter Schützenhilfe anderer Teams verhindern. So müssten die Sulzbacher beim Vizemeister TSC Murrhardt verlieren und der SV Steinbach II zu Hause deutlich gegen den SV Allmersbach II untergehen. Anpfiff ist am Sonntag auf allen Plätzen um 15 Uhr.

Großer Alexander Backnang – TSV Althütte. Beim Großen Alexander knallten die Sektkorken. Nach dem 4:2-Erfolg in Lippoldsweiler ist dem Verein mit griechischen Wurzeln die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. „Wir wollten den Durchmarsch in die Bezirksliga rechnerisch fixieren und das haben wir auch gut hinbekommen“, erklärt sich Petro Kelesidis. Backnangs Trainer freut sich jetzt auf die Aufstiegsfeier, die nach einem letzten Spiel stattfinden soll. Althütte bleibt in der Kreisliga A 2. „Wir haben in diesem Spiel alles richtig gemacht. Pressing, Laufbereitschaft und der Zug nach vorne waren optimal“, freut sich Dustin Mitschke über den 4:1-Sieg gegen den TSC Murrhardt. „Ich hoffe auf eine ähnlich gute Leistung wie gegen den TSC, dann ist auch in Backnang etwas Zählbares drin“, sagt der TSV-Sprecher, Die verletzten Marc Bissinger und Luigi Turiaci fehlen. In der Vorrunde siegte der Große Alexander mit 3:1.

TSC Murrhardt – FV Sulzbach. Der TSC ließ es in Althütte nach dem vorzeitigen Gewinn der Vizemeisterschaft offenbar an der notwendigen Einsatzbereitschaft fehlen und verlor unerwartet deutlich. Die Sulzbacher besiegten Oberbrüden mit 5:2 und reichten mit 27 Punkten die rote Laterne an Lippoldsweiler weiter. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur einen Zähler. „Die Mannschaft hat die Vorgaben auf den Platz gebracht und ein sehr gutes Spiel abgeliefert“, spart Tobias Witt nicht mit Lob für seine Elf. Dem FVS-Trainer ist die Niederlage der Murrhardter in Althütte nicht entgangen. „Das Ergebnis hat gezeigt, dass sie verwundbar sind.“ Seine Mannschaft kämpft um ihre letzte Chance im Abstiegskampf. Ausfallen werden bei den Gästen die erkrankten Feyyaz Benzetti und Daniele Balena. Fabian Dietrich ist verletzt, Kevin Kappis, Manuel Milde und Eduard Erdel befinden sich im Urlaub. In der Vorrunde siegte der TSC 4:1.

SVG Kirchberg – FC Oberrot. Kirchberg holte sich den entscheidenden Punkt für den Klassenerhalt beim 1:1 in Rudersberg. „Ich wünsche mir, dass wir mit einem Heimsieg die Saison beenden“, sagt Kirchbergs Sprecher Sven Böhm. Oberrot kletterte mit dem 3:3 gegen Kleinaspach auf den fünften Rang. „In Kleinaspach war es eine gerechte Punkteteilung“, lautet die Analyse von Pietro Santonastaso. Der FCO-Fußballboss appelliert an seine Mannschaft, sich im letzten Saisonspiel zu beweisen. Allerdings sieht es bei den Gästen personell alles andere als rosig aus. Sechs Stammkräfte fallen verletzt oder aus privaten Gründen aus. Das Hinspiel gewann Kirchberg mit 3:2.

SV Steinbach II – SV Allmersbach II. Die Steinbacher entschieden das für den Klassenerhalt wichtige Backnanger Derby gegen den FC Viktoria mit 2:0 für sich und rangieren mit 28 Punkten auf dem Relegationsplatz. „Letzte Woche hat alles gepasst. Einstellung, Zweikampfstärke und sehr viele Torchancen wurden erarbeitet“, lobt Talha Ünal seine Steinbacher. Der zukünftige SVS-Spielertrainer spornt seine Mannschaft an, alles dafür zu tun, um nicht abzusteigen. „Wir brauchen die drei Punkte.“ Fehlen werden die Urlauber Tarek Alakmeh und Atilla Krasniq. Die zweite Mannschaft des SV Allmersbach zog in Weiler zum Stein mit 3:4 den Kürzeren und wird den vierten Rang nicht mehr verbessern können. „Eine vollkommen unnötige Niederlage“, ärgert sich Florian Mrasek. Der SVA-Trainer kennt auch einen Grund dafür: „Uns gehen momentan ein wenig die Kräfte aus.“ Mrasek möchte aber nicht lamentieren: „Ich bin keinem böse und ziehe nach wie vor den Hut vor meinen Jungs.“ Das Hinspiel gewann der SVA 3:0.

TSV Oberbrüden – FSV Weiler zum Stein. Oberbrüden belegt nach der Niederlage in Sulzbach mit 44 Punkten den sechsten Rang, Weiler zum Stein liegt nach dem Sieg gegen Allmersbach mit 35 Punkten auf dem zehnten Platz. „Es läuft nicht mehr viel zusammen“, blickt Stefan Schaffroth dem Saisonende entgegen. Der TSV-Abteilungsleiter wünscht, dass sich seine Mannschaft mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschiedet. Fehlen werden die Urlauber Michael Munz und Maximilian Fuchslocher sowie der privat verhinderte Falko Schneider. „Nach dreimaligem Rückstand haben wir nicht aufgegeben und konnten den Vierten in der Tabelle bezwingen“, lobt Patrick Dietrich seine FSV-Kicker. In Oberbrüden verlangt der Abteilungsleiter aus Weiler zum Stein Wiedergutmachung für die 2:9-Vorrundenschlappe.

FC Viktoria Backnang – SKG Erbstetten. Die Backnanger verloren das Derby in Steinbach und blieben mit 29 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. „In dem wichtigen Spiel enttäuschte die Mannschaft“, sagt FCV-Spielleiter Reiner Ebert. Er schiebt nach: „So haben wir gegen Erbstetten ein Endspiel, das keiner wollte. Da heißt es, Gas geben.“ Helfen kann dabei wieder Ralf Pelhke, der gegen Steinbach II fehlte. Erbstetten unterlag zu Hause gegen Welzheim mit 1:2 und steht im gesicherten Mittelfeld. „Trotz klarer Torchancen haben wir das letzte Heimspiel verloren. Jetzt wollen wir die Runde mit einem Sieg abschließen, auch wenn es gegen meine Viktoria geht“, kündigt Trainer Ralf Kosztovics an, seinem Ex-Verein keine Geschenke machen zu wollen. Er fügt hinzu: „Wenn Allmersbach und Murrhardt ihre Pflicht erfüllen, steigt die Viktoria auch bei einer Niederlage nicht ab.“ Verzichten müssen die Gäste auf den verletzten Sear Ayubi sowie die Urlauber Tim Walker und Jan Groß. Das Hinspiel gewann die SKG 4:3.

Spvgg Kleinaspach/Allmersbach – TSV Lippoldsweiler. Während für die Kleinaspacher die erste Saison nach dem Aufstieg in der oberen Tabellenhälfte zu Ende geht, sind die Gäste vor dem Abstieg kaum zu bewahren. Mit 25 Punkten fehlen Lippoldsweiler drei Zähler auf Steinbach II, der momentan den Relegationsplatz einnimmt und zudem auch noch die um fünf Treffer bessere Tordifferenz aufweist. In Kleinaspach sahen die Zuschauer nach Auskunft von Ralf Klimpke ein „attraktives“ Spiel, das mit 3:3 endete. „Den Trainern dürfte das allerdings nicht so gut gefallen haben“, meint der Aspacher Sprecher, der damit die Löcher in den Defensivabteilungen beider Teams anspricht. „Wir wollen aber definitiv keine Geschenke verteilen“, macht Klimpke den Gästen wenig Hoffnung. In der Vorrunde siegten die Auenwalder mit 2:1.

Zudem spielen: Welzheim – Rudersberg.

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Erstellt:
7. Juni 2019, 06:00 Uhr

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