Bayers Härtetest im Hexenkessel
Von sid
Piräus - Die Stimmung angespannt, die Nummer eins verletzt – und nun ein Härtetest im Hexenkessel: Bayer Leverkusen will die Champions League nach einem kapitalen Fehlstart ins neue Jahr für den dringend benötigten Turnaround nutzen. „Wir müssen einen Gang höher schalten“, forderte Sportchef Simon Rolfes, der im kniffligen Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus eine „heiße Atmosphäre“ erwartet.
Und in dieser muss die Werkself an diesem Dienstag (21 Uhr) bestehen, wenn es mit dem vorzeitigen Einzug in die anvisierten Play-offs klappen soll. Zwei Spieltage vor Ende der Ligaphase haben die Rheinländer neun Punkte auf dem Konto, in der Vorsaison reichten elf Zähler für einen Platz in der K.-o.-Runde. Ein Sieg soll also her – doch dafür muss sich Bayer nach zwei schmerzhaften Bundesliga-Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:4) und bei der TSG Hoffenheim (0:1) zum Jahresstart und dem Absturz auf Rang sechs mächtig steigern.
Keine Intensität, wenig Ideen, fehlende Kompaktheit: Die Mängelliste beim Team von Trainer Kasper Hjulmand ist lang. Zu allem Überfluss fällt auch noch Stammkeeper Mark Flekken „längerfristig“ mit einer Bänderverletzung im rechten Knie aus.
„Wir sind positiv“, betonte Hjulmand, für dessen Mannschaft die Königsklasse eine Wohlfühloase darstellt: In den vergangenen drei Spielen gab es sieben Punkte.
