Olympische Winterspiele

Der aktuelle Medaillenspiegel bei Olympia 2026

Die Olympischen Winterspiele laufen und Deutschland hat bereits einige Medaillen gewonnen. Alle Infos zum aktuellen Medaillenspiegel.

Wo steht Deutschland bei den Olympischen Winterspielen?

© picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Wo steht Deutschland bei den Olympischen Winterspielen?

Von Kai Winderl

Die 25. Winterspielen mit den Hauptorten Mailand und Cortina d'Ampezzo finden vom 6. bis zum 22. Februar statt. An 13 Wettkampfstätten geht es in 116 Entscheidungen um Medaillen. Rund 2900 Athletinnen und Athleten sind dabei, davon 185 aus Deutschland - so viele wie nie zuvor bei Winterspielen. 2022 in Peking gab es für Deutschland zwölf Goldmedaillen, neun davon in Bob, Rodeln oder Skeleton. Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) setzt auch diesmal darauf, dass die Eisbahn „eine goldene“ wird. Ziel ist ein Platz unter den Top 3 im Medaillenspiegel. Doch hinter dem edlen Schein steckt weit weniger Gold, als viele vermuten. So viel Geld sind Gold, Silber und Bronze bei den Winterspielen tatsächlich wert.

Wie der aktuelle Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen 2026 aussieht, erfahrt ihr hier.

Medaillenspiegel: Deutschland aktuell auf Platz 7

Nach den bisherigen Wettbewerben der Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina nimmt der Medaillenspiegel weiter Konturen an. Norwegen hat seine Führung ausgebaut und liegt mit fünf Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen an der Spitze des Rankings.

Auf Platz zwei folgt die Schweiz mit drei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille. Italien belegt aktuell Rang drei und überzeugt mit zwei Gold-, zwei Silber- und sechs Bronzemedaillen, dicht gefolgt von Japan, das zwei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen gesammelt hat.

Schweden rangiert mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille auf Platz fünf. Die Vereinigten Staaten von Amerika sowie Deutschland halten mit jeweils zwei Goldmedaillen Anschluss an die Spitzengruppe, wobei Deutschland zusätzlich eine Silber- und eine Bronzemedaille vorweisen kann. Österreich folgt mit einer Gold- und drei Silbermedaillen.

Der aktuelle Medaillenspiegel:

  • 1. Norwegen: 5 Gold, 1 Silber, 3 Bronze – 9 Medaillen
  • 2. Schweiz: 3 Gold, 1 Silber, 1 Bronze – 5 Medaillen
  • 3. Italien: 2 Gold, 2 Silber, 6 Bronze – 10 Medaillen
  • 4. Japan: 2 Gold, 2 Silber, 3 Bronze – 7 Medaillen
  • 5. Schweden: 2 Gold, 2 Silber, 1 Bronze – 5 Medaillen
  • 6. Vereinigte Staaten von Amerika: 2 Gold, 2 Silber, 0 Bronze – 4 Medaillen
  • 7. Deutschland: 2 Gold, 1 Silber, 1 Bronze – 4 Medaillen
  • 8. Österreich: 1 Gold, 3 Silber, 0 Bronze – 4 Medaillen
  • 9. Tschechien: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze – 2 Medaillen
  • 9. Frankreich: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze – 2 Medaillen
  • 9. Niederlande: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze – 2 Medaillen
  • 12. Kanada: 0 Gold, 1 Silber, 2 Bronze – 3 Medaillen
  • 13. China: 0 Gold, 1 Silber, 1 Bronze – 2 Medaillen
  • 13. Republik Korea: 0 Gold, 1 Silber, 1 Bronze – 2 Medaillen
  • 13. Neuseeland: 0 Gold, 1 Silber, 1 Bronze – 2 Medaillen
  • 16. Polen: 0 Gold, 1 Silber, 0 Bronze – 1 Medaille
  • 16. Slowenien: 0 Gold, 1 Silber, 0 Bronze – 1 Medaille
  • 18. Belgien: 0 Gold, 0 Silber, 1 Bronze – 1 Medaille
  • 18. Bulgarien: 0 Gold, 0 Silber, 1 Bronze – 1 Medaille

 

Skispringer Philipp Raimund holt sensationell Gold

Skispringer Philipp Raimund hat das Wunder von Predazzo geschafft und am Montag sensationell Olympia-Gold im Wettkampf auf der Normalschanze geholt. Der 25 Jahre alte Oberstdorfer, der ohne Weltcupsieg in seiner Karriere nach Val di Fiemme gereist war, setzte sich an einem denkwürdigen Abend vor dem Polen Kacper Tomasiak sowie dem Japaner Ren Nikaido und dem Schweizer Gregor Deschwanden durch, die beide Bronze holten. Mit Flügen auf 102,0 und 106,5 m wurde Raimund fast auf den Tag genau acht Jahre nach dem Triumph von Andreas Wellinger in Pyeongchang zum fünften deutschen Olympiasieger im Skispringen.

Zweitbester DSV-Adler war Felix Hoffmann auf Platz 13, Pius Paschke landete auf dem 17. Rang. Wellinger, der am 10. Februar 2018 in einer eiskalten südkoreanischen Nacht zu Normalschanzen-Gold geflogen war, musste sich mit dem 23. Platz begnügen.

 

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Erstellt:
10. Februar 2026, 11:18 Uhr
Aktualisiert:
10. Februar 2026, 15:28 Uhr

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