Lawinengefahr

Deutscher stirbt bei Lawinenabgang in Norditalien

In vielen europäischen Wintersportregionen ist die Lawinengefahr derzeit hoch. Erneut kommt es im Norden Italiens zu einem Unglück: Ein Deutscher kommt dabei ums Leben.

Gebirgszug nahe Zürs am Vorarlberg. Nicht nur in Österreich herrscht Lawinengefahr. In Italien kam ein Deutscher bei einem Lawinenabgang ums Leben (Archivfoto).

© Stefanie Paul/dpa/Stefanie Paul

Gebirgszug nahe Zürs am Vorarlberg. Nicht nur in Österreich herrscht Lawinengefahr. In Italien kam ein Deutscher bei einem Lawinenabgang ums Leben (Archivfoto).

Von red/dpa

Bei einem Lawinenabgang in Norditalien ist ein Deutscher ums Leben gekommen. Der 54-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstagnachmittag mit einer Gruppe weiterer Deutscher auf einer Skitour auf 2.550 Metern Höhe in der Nähe der Gemeinde Saint-Nicolas im Aostatal an der Grenze zu Frankreich unterwegs, als es zu dem Unglück kam.

Die Lawine erfasste die Gruppe, woraufhin zwei der Skifahrer verschüttet wurden. Die Gruppe alarmierte sofort die Bergwacht und begann, die beiden Verschütteten auszugraben. Wie Ansa weiter meldete, wurde der eine der beiden nur leicht verletzt, der andere befand sich wegen Unterkühlung in einem kritischen Zustand. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort starb er später.

Angesichts üppiger Schneefälle ist die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch. In den vergangenen Tagen meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge in Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie im Norden Italiens. Bei dem jüngsten Unglück im Aostatal soll die Lawinenwarnstufe vier von fünf bestanden haben.

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Erstellt:
20. Februar 2026, 10:58 Uhr

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