Die Eintracht trennt sich von Riera

Leverkusen muss sich mit der Europa League begnügen – und der Trainer hat wohl keine Zukunft im Rheinland.

Von Jonas WAGNER

Frankfurt - Das Missverständnis dauerte nur 104 Tage: Eintracht Frankfurt hat die Reißleine gezogen und seinen von Beginn an umstrittenen Trainer Albert Riera vor die Tür gesetzt. Der 44 Jahre alte Mallorquiner hatte seinen Job als Nachfolger von Dino Toppmöller erst am 1. Februar angetreten, sein mangelnder Rückhalt im Umfeld und der sportliche Misserfolg machten die Trennung für den Bundesligisten alternativlos.

„Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden“, sagte Sportvorstand Markus Krösche, der mit der Verpflichtung von Riera vor dreieinhalb Monaten für eine Überraschung gesorgt hatte. „Albert und sein Team haben uns durch ihre akribische Arbeit zudem wertvolle Impulse gegeben, wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten. Gleichzeitig sind wir nach einer offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung zu dem Schluss gekommen, dass wir zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen möchten.“

Schon in den vergangenen Wochen hatte Krösche ein Bekenntnis stets vermieden. „Wir lassen das heute erstmal sacken und werden dann natürlich in die Analyse gehen. Dann schauen wir mal, wie wir das angehen“, hatte er nach dem Saisonabschluss gegen den VfB Stuttgart (2:2) gesagt.

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Erstellt:
17. Mai 2026, 22:31 Uhr
Aktualisiert:
17. Mai 2026, 23:59 Uhr

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