Ein Jubiläumsapfelbäumchen für den Stadtgarten

Mitglieder des Vereins für Obstbau, Garten und Landschaft Murrhardt setzen mit Bürgermeister Armin Mößner einen jungen Topaz.

So, noch eine Schippe, dann ist’s vollbracht: Karl Hasenauer, Bürgermeister Armin Mößner, Wilhelm Wieland und Dieter Sattler (von links) bei der gemeinsamen Aktion. Foto: C. Schick

So, noch eine Schippe, dann ist’s vollbracht: Karl Hasenauer, Bürgermeister Armin Mößner, Wilhelm Wieland und Dieter Sattler (von links) bei der gemeinsamen Aktion. Foto: C. Schick

Murrhardt. Der Frühnebel hatte Murrhardt an diesem Vormittag noch ziemlich im Griff, als Bürgermeister Armin Mößner und Mitglieder des Vereins für Obstbau, Garten und Landschaft Murrhardt sich im Stadtgarten einfanden. Im Herbst konnte der Verein sein 100-jähriges Bestehen begehen. Unter den Präsenten war auch ein Geburtstagsbudget des Landesverbands für Obstbau, Garten und Landschaft (LOGL), mit dem in die Zukunft investiert werden konnte, und zwar für exakt drei (Apfel-) Bäumchen. Und auf der Feier, die in einer gerade noch etwas entspannteren Coronaphase stattfinden konnte, haben Bürgermeister Mößner und die Vereinsmitglieder außerdem vereinbart, dass eines der Bäumchen im Stadtgarten seinen Platz finden soll. Dies hatte Mößner damals bereits mit der Feststellung unterstrichen: „In Murrhardt ist es Tradition, Bäume zu besonderen Anlässen und Jubiläen zu pflanzen.“

Nun war es also so weit. Der Jungbaum der Sorte „Topaz Winterapfel“ stand bereit und Bauhofmitarbeiter hatten bereits ein Loch ausgehoben und Spaten bereitgelegt, sodass sich gleich zur Tat schreiten ließ. Das Apfelbäumchen nun in der kühlen Jahreszeit zu setzen, ist völlig in Ordnung, erläuterte Wolfgang Doderer. „Der Baum befindet sich in der Ruhephase und kann außerdem noch die Winterfeuchte mitnehmen.“ Als das Apfelbäumchen eingepflanzt war, nahm Doderer auch noch einen kurzen Erziehungsschnitt vor, sprich, er trennte die Triebe ab, an denen sich an der Spitze Knospen entwickeln würden. Dabei geht es darum, dass der Jungbaum seine Kraft zu Anfang nicht sofort in die Produktion von Blüten und Früchten lenkt, sondern zunächst in die Leitäste. „Es ist wichtig, dass sich erst ein Gerüst für die Zukunft ausbilden kann“, erklärte Wolfgang Doderer.

Nun bleibt zu hoffen, dass sich das Apfelbäumchen gut entwickelt, Vereinsleuten und Flaneuren Freude macht. Die zwei weiteren Bäume werden die Mitglieder am Obstlehrpfad auf dem Grundstück pflanzen, das in Richtung Karnsberg vor dem Wald gelegen ist. cs

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Erstellt:
21. Dezember 2021, 06:00 Uhr

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