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Nächster Schock für HSG

Handball-Bezirksligist verliert Spiel und Julian Nothdurft

(lör). Nachdem die Männer der HSG Sulzbach-Murrhardt in der Handball-Bezirksliga zuletzt dank einer Kampf- und Willensleistung noch einen Punkt erkämpften, mussten sie sich nun dem Tabellendritten Ludwigsburg mit 28:34 geschlagen geben. Zu allem Überfluss hatte die HSG den zweiten Verletzungsschock innerhalb einer Woche zu verdauen. Nach Fabian Fritz erwischte es diesmal Julian Nothdurft am Knie. Dabei war der personelle Engpass zuvor schon so groß gewesen, dass Nicolai Plapp sowie Simon Peter aushelfen mussten.

Nach eher schleppenden Beginn und einem 0:2-Rückstand stabilisierte sich das Team von Trainer Sascha Belz recht schnell. Zu verdanken hatte dies die HSG vor allem Christoph Boitin, der bis zum 4:5-Zwischenstand in der 10. Minute alle Treffer erzielte. Das geriet jedoch zur Nebensache, als Julian Nothdurft ohne gegnerische Einwirkung mit dem rechten Knie wegknickte und mit schmerzverzerrter Miene auf dem Boden lag. Nachdem bereits Fabian Fritz in der vergangenen Woche einen Kreuzbandriss erlitten hatte, wird auch bei ihm eine langwierige Knieverletzung befürchtet.

Trotz dieses Schockmoments , zeigte Sulzbach-Murrhardt weiterhin eine starke kämpferische Leistung und konnte sich auch auf einen exzellenten Tolga Ressimoglu im Tor verlassen. Die HSG war dran, der Ausgleich gelang jedoch nicht. In den Schlussminuten des ersten Spielabschnitts leisteten sich die Gäste dann die erste Schwächephase und lagen zur Halbzeit mit 14:17 zurück.

Für den zweiten Abschnitt hatten sich die Murrtaler einiges vorgenommen. Doch wie schon zuletzt gegen Marbach/Rielingshausen verschlief Sulzbach-Murrhardt nach der Pause die Anfangsphase. Nach 36 Minuten hieß es 22:14 für Ludwigsburg. Die fünf Gegentore nacheinander waren zu viel, um in dieser Partie noch ernsthaft etwas ausrichten zu können. Die HSG kämpfte zwar nach Kräften, kam jedoch nie mehr näher als auf vier Tore ran.

Wieder einmal war sich Sulzbach-Murrhardt mit technischen Fehlern und unerklärlichen Schwächephasen selbst im Wege gestanden. Was stimmte war aber die Moral. Die HSG gab sich nicht komplett auf, was durchaus Hoffnung für die anstehenden Partien macht.

HSG Sulzbach-Murrhardt: Stölzner, Ressimoglu – Müller (1), Julian Nothdurft, Peter (2), Plapp, Benedikt Nothdurft (5/1), Fabian Weller (3), Wendel, Vogelmann (1), Pecoroni (5), Boitin (8), Julian Weller (3).

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Erstellt:
12. Februar 2020, 06:00 Uhr

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