Wetter
Eisheilige bringen Schnee im Mai
Auch Mitte Mai ist der Winter in Deutschland noch nicht ganz vorbei: In einigen höheren Lagen kann es laut Deutschem Wetterdienst noch einmal Schnee und Glätte geben. Besonders betroffen sind die westlichen Mittelgebirge und der Alpenrand.
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Schnee statt Frühling: Das bringen die Eisheiligen 2026.
Von Katrin Jokic
Auch Mitte Mai ist der Winter in Deutschland noch nicht ganz vorbei. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) strömt am Dienstag, 12. Mai 2026, auf der Rückseite einer Tiefdruckzone über Osteuropa erwärmte Meeresluft polaren Ursprungs nach Deutschland. Die Folge: sehr kühles, wechselhaftes Wetter – und in einigen höheren Lagen sogar noch einmal Schnee.
Besonders betroffen sind am Dienstag zunächst die westlichen Mittelgebirge sowie der Alpenrand. In den westlichen Mittelgebirgen kann es oberhalb von etwa 600 Metern glatt werden – dort ist Schnee möglich.
Am Alpenrand sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 800 Meter. Darüber rechnet der DWD bis in den Vormittag mit 1 bis 3 Zentimetern Neuschnee, oberhalb von 1000 Metern mit rund 5 Zentimetern. In den hohen Staulagen des Oberallgäus können sogar etwa 15 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.
Auf sehr hoch gelegenen Straßen am Alpenrand kann es deshalb vorübergehend glatt werden. Autofahrer sollten dort vorsichtig sein, auch wenn in vielen tieferen Lagen eher Regen- und Graupelschauer das Thema sind.
Schnee vor allem in höheren Lagen
Für den weiteren Tagesverlauf erwartet der DWD wechselnde Bewölkung und gebietsweise Schauer. Vereinzelt können auch Graupelgewitter auftreten. Schnee ist vor allem oberhalb von 700 bis 900 Metern möglich. Von Westen und Südwesten her sollen die Schauer im Tagesverlauf allmählich nachlassen, örtlich lockert es auf.
Die Temperaturen bleiben für die Jahreszeit sehr niedrig. Die Höchstwerte liegen am Dienstag nur zwischen 8 und 15 Grad. Dazu weht ein mäßiger bis frischer Nordwestwind, der in Böen stark ausfallen kann.
Auch Frost ist noch einmal möglich
Neben Schnee meldet der DWD auch Frostgefahr in höheren Lagen. Am Dienstagmorgen kann es im westlichen Bergland oberhalb von 600 bis 800 Metern leichten Frost bis minus 2 Grad geben.
In der Nacht zum Mittwoch wird es vor allem in geschützten höheren Lagen der Mittelgebirge oberhalb von 700 Metern noch einmal frostig. Dort sind Werte bis minus 1 Grad möglich. Am Alpenrand kann es ebenfalls leichten Frost um minus 1 Grad geben, in höheren Tälern sogar bis minus 3 Grad.
Wie geht es in den nächsten Tagen weiter?
Am Mittwoch bleibt es vielerorts wolkig bis stark bewölkt. Von Nordwesten breitet sich schauerartiger Regen aus, im Nordwesten sind vereinzelt kurze Gewitter möglich. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen nur auf 11 bis 17 Grad.
Am Donnerstag bleibt das Wetter wechselhaft. Dann können erneut Schauer und Gewitter auftreten. In den Alpen fällt oberhalb von etwa 1500 Metern Schnee. Auch in der Nacht zum Freitag ist in den Hochlagen der Alpen weiter Schnee möglich.
Am Freitag setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Gebietsweise fällt schauerartig verstärkter Regen. An den Alpen kann es in höheren Lagen weiterhin schneien. Die Temperaturen bleiben kühl und erreichen je nach Region 11 bis 17 Grad.
