Länderspiel gegen Ghana

Erhält Leroy Sané gleich wieder eine Chance?

Julian Nagelsmann will, dass sich die Nationalmannschaft für die WM einspielt. Dennoch muss der Bundestrainer in Stuttgart einiges Bedenken bei seiner Startelf.

Leroy Sané (rechts) hat gegen die Schweiz nicht überzeugt.

© IMAGO/HMB-Media

Leroy Sané (rechts) hat gegen die Schweiz nicht überzeugt.

Von Carlos Ubina

Einspielen für die WM – so lautet das Leitmotiv für die Länderspiele im März. Das hat Julian Nagelsmann in den vergangenen Tagen mehrfach betont. Somit ist davon auszugehen, dass der Bundestrainer nach dem 4:3 in der Schweiz drei Tage später an diesem Montag (20.45 Uhr/ARD) in Stuttgart gegen Ghana nicht zu viele Veränderungen in seiner Startelf vornimmt.

Das dürfte insbesondere für die Abwehr gelten. Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und David Raum bilden die Viererkette, die sich noch vor dem Turnierbeginn im Sommer festigen soll. Trotz – oder gerade wegen – der Schwächen in Basel. In der Offensive gehört Florian Wirtz zu den unverzichtbaren Größen in der Fußball-Nationalmannschaft. Serge Gnabry überzeugte in Basel ebenfalls. Nur Leroy Sané fiel in der Angriffsreihe hinter Kai Havertz ab. Nagelsmann stellte dem Außenstürmer dennoch die „nächste Chance“ in Aussicht.

Dennoch machte Nagelsmann vor der Begegnung in Stuttgart klar, dass er im Laufe der Partie auf die Belastungssteuerung achten werde. „Ich muss schauen, wie frisch die Spieler sind“, sagt der Bundestrainer, der Dauerkräfte im Verein oder lange verletzte Spieler nicht überstrapazieren mag.

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Erstellt:
29. März 2026, 17:54 Uhr

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