Frauendorf-Einsatz weiter offen
Zweimal besiegten die Stuttgarter Kickers in dieser Saison den SGV Freiberg. Am Ostermontag soll die Serie weitergehen.
Von Jürgen Frey
Stuttgart - In Sachen Tradition und Fankultur liegen Welten zwischen den Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers und dem SGV Freiberg. Dennoch hat sich in den vergangenen Jahren eine sportliche Rivalität entwickelt. Die wird auch am Ostermontag (14 Uhr/Wasenstadion) zu spüren sein, wenn es zum dritten Mal in dieser Saison zum direkten Duell kommt.
1:1 hieß es im Hinspiel in Degerloch, im Pokal kämpften die Blauen den SGV am 17. März mit 3:1 nieder. „Freiberg wird alles dran setzen, diesmal zu gewinnen. Es wird hin und her gehen. Wer seine Momente nach vorne besser nutzt, wird die Nase vorne haben“, vermutet Kickers-Trainer Marco Wildersinn, der aber klarstellt: „Auch wir wollen unbedingt. Zumal alle, die uns die Daumen drücken, heiß darauf sind, dass wir uns erneut gegen Freiberg durchsetzen.“
Dass selbst bei einem Auswärtssieg der Kickers der Rückstand auf den aktuellen Spitzenreiter immer noch zehn Punkte beträgt, ändere daran überhaupt nichts.
Bei den Kickers werden David Tomic nach abgebrummter Gelb-Rot-Sperre und der wieder genesene Mario Borac nach menschlichem Ermessen in die Anfangsformation zurückkehren. Ein Fragezeichen steht jedoch weiterhin hinter dem Einsatz von Melkamu Frauendorf (Oberschenkelprobleme).
Nichts Neues gibt es, was eine mögliche Verlängerung des auslaufenden Trainervertrags betrifft. Die Gespräche mit Marco Wildersinn haben noch nicht begonnen. „Ich bin entspannt“, lässt sich der Chefcoach nicht aus der Ruhe bringen.
