Wetter in Baden-Württemberg
Gewitterfront zieht übers Land – das ist die vorläufige Bilanz
Die befürchteten Gewitter sind in Baden-Württemberg bislang weitgehend glimpflich verlaufen. Doch wie entwickelt sich das Wetter zum Wochenstart weiter?
© Benjamin Westhoff/dpa/Benjamin Westhoff
Im Südwesten hat es mancherorts kurz und heftig geregnet am Sonntag (Symbolbild)
Von mbo/dpa/lsw
Das Ländle ist noch einmal glimpflich davon gekommen. Die Warnungen waren deutlich, die Sorgen groß. Aber die angekündigten Gewitterwolken sind zunächst ohne größere Sachschäden über Baden-Württemberg hinweggezogen. „Es gab nichts. Das ist an uns vorbeigegangen“, sagte ein Sprecher der Polizei in Freiburg.
Auch im württembergischen Teil kam es trotz zwei Unwetterwarnungen für die Regierungsbezirke Tübingen und Stuttgart zu keinen größeren Polizeieinsätzen wegen des Wetters. In Stuttgart blieb es bei einem kleinen Hagelschauer – und kleineren Einsätzen der Feuerwehr.
In Bruchsal endete das Unwetter hingegen tragisch: Auf regennasser Straße verlor ein Autofahrer die Kontrolle, geriet in den Gegenverkehr und prallte gegen einen anderen Wagen. Zwei Menschen starben bei dem Zusammenprall.
Gewitter mit Platzregen und Hagel
Nach schweißtreibenden Hitzetagen hatte der Deutsche Wetterdienst einen Wetterumschwung angekündigt und vor starken Regenfällen und teils heftigen Gewittern in einzelnen Regionen gewarnt. „Es müssen alle damit rechnen“, hatte ein Mitarbeiter gesagt. Es könnten aber auch Regionen völlig ausgespart bleiben. Bis zum Mittag habe es auch einzelne Gewitter mit Platzregen und Hagel gegeben, sagte ein DWD-Meteorologe. Auch kleinere Überschwemmungen könne es gegeben haben.
Trotz des Beginns des meteorologischen Sommers stellt sich sommerliches Wetter im Südwesten zum Start in die neue Woche zunächst auch weiterhin nicht ein. Das Gewitterrisiko soll in der Nacht zum Montag zwar abnehmen, aber spätestens am Dienstag sind laut DWD wieder Gewitter wahrscheinlich.
Montag bleibt wohl weitgehend trocken
Für Montag rechnet der Wetterdienst mit Höchstwerten zwischen 21 und 25 Grad, im höheren Bergland um 18 Grad. Anfangs kann es auf der Alb sowie südöstlich davon noch regnen. Auch sonst sind viele Wolken am Himmel, doch es soll trocken bleiben. Am Nachmittag steigt die Chance, die Sonne zu sehen. Der Wind weht dann mäßig bis frisch.
Wolken werden dann den Dienstag begleiten. Bis zum Mittag könnten laut DWD weitere einzelne Schauer aufkommen, im Laufe des Nachmittags sind auch Gewitter zum Teil mit Sturmböen, nachfolgend Regen möglich. Zuvor wird mit Höchstwerten zwischen 19 Grad auf der Zollernalb und 26 Grad am Rhein gerechnet.
