Gute Stimmung auf dem Murrhardter Stadtfest

Mit einem attraktiven Programm und abwechslungsreichen Veranstaltungsorten können die Organisatoren des diesjährigen Murrhardter Stadtfests bei den Besuchern aus nah und fern punkten.

Das Murrhardter Stadtfest lockt in diesem Jahr wieder mit Speis, Trank und Unterhaltung zahlreiche Menschen in die Stadt. Fotos: Stefan Bossow

© Stefan Bossow

Das Murrhardter Stadtfest lockt in diesem Jahr wieder mit Speis, Trank und Unterhaltung zahlreiche Menschen in die Stadt. Fotos: Stefan Bossow

Von Christoph Zender

Murrhardt. Wenn es für Besucher eines Volksfests so etwas wie den perfekten Dreiklang aus Stimmung, Kulinarik und Ambiente geben sollte, ertönte dieser über das gesamte vergangene Wochenende hinweg wohlklingend in Murrhardt. Die Walterichstadt verwandelte sich hierfür zum sechsten Mal in eine Feier- und Partymeile, die für jeden Geschmack ihrer Gäste etwas in petto hatte: Von DJs, die ihrem Publikum am Platz am Oberen Tor einheizten, über abwechslungsreiche Livemusik auf dem Marktplatz bis zu Rockbands, die ihre meist jugendlichen Zuhörer im Jugendzentrum unterhielten. Für Rummelplatzfans bot sich der Vergnügungspark im Klosterhof an; Ruhe und Entspannung waren im Stadtgarten zu genießen.

Entspannt geht es im Stadtgarten zu.

© Stefan Bossow

Entspannt geht es im Stadtgarten zu.

EM-Viertelfinale „Wie wird sich wohl der Ausgang des Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen die Spanier auf den Start des Stadtfests auswirken?“, lautete die bange Frage der vielen Ausrichter am Freitagabend. Leonie, Marvin und Gabriel, im Einsatz am Getränkestand auf dem Festivalplatz des Murrhardter Juze, zeigten während der Verlängerung des Spiels Zweckoptimismus. „Klar wäre ein Sieg unserer Mannschaft mega für die Stimmung und den Umsatz“, waren sich die drei einig. „Andererseits bietet unser Programm auch die ideale Alternative für gefrustete Fans.“

Eine sehr pragmatische Sicht auf die Dinge des Freitagabends, die sich auch Bürgermeister Armin Mößner zu eigen machte, als er nach dem Abpfiff und der damit unwiderruflich feststehenden Niederlage der deutschen Elf das Stadtfest eröffnete. „Lebbe geht weider“, tröstete er die auf dem Marktplatz anwesenden Gäste mit einem legendären Bonmot des früheren Fußballtrainers von Eintracht Frankfurt Dragoslav Stepanović.

Wem dies noch nicht ausgereicht hatte, der durfte sich an einem Gratisfrustbier aus dem von Mößner meisterhaft angezapften Bierfass bedienen. Am späten Freitagabend hatten sich auch wieder die Mienen von Leonie, Marvin und Gabriel im Jugendzentrum aufgehellt, die auf gut besuchte Zuschauerränge blicken konnten.

6. Murrhardter Stadtfest 2024

Das Murrhardter Stadtfest trotzt dem Regen und dem verlorenen EM-Viertelfinale.

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6. Murrhardter Stadtfest
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6. Murrhardter Stadtfest
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Vereine Das Murrhardter Stadtfest ist traditionell auch das Fest der Vereine. Mit einem großen organisatorischen und personellen Aufwand sorgen sie für das leibliche Wohl der Gäste. Sehr gut war dies auch in diesem Jahr auf dem Marktplatz zu beobachten. Ringsherum luden die Ess- und Getränkestände des Musikvereins Stadtkapelle Murrhardt und weiterer Kooperationspartner zum Verweilen ein. „Die dreitägige Veranstaltung bedeutet für uns schon einen gewaltigen Aufwand“, beschreibt Harald Wurst als früherer langjähriger Vorstand das Engagement seiner Vereinskameraden. „Aber die Mühen lohnen sich, wenn man in die glücklichen Gesichter der Gäste schaut“, so Wurst. Inwieweit dies auf die Currywurst mit der eigens für das Stadtfest kreierten Soße zurückzuführen ist, ließ er mit einem Schmunzeln im Gesicht offen.

Wie wichtig selbst der Duft bei der Speisenzubereitung ist, wusste Cafer Baskin, der Erste Vorsitzende der islamisch-türkischen Gemeinde Ditib in Murrhardt zu berichten. „Der Holzkohlegrill muss über den Marktplatz duften. Das hat selbst der Bürgermeister gesagt“, gewährte Cafer Baskin einen Blick in das „Veranstalter-Nähkästchen“. Nicht nur leckere Waffeln und allerlei süße Überraschungen hatten die Royal Rangers, eine christliche Pfadfindergruppe aus Murrhardt, in ihrem Angebot. „Wir haben neben unserem Stand eine Bastelecke eingerichtet, die von den Kindern sehr gut nachgefragt wird“, zeigte sich Evi Reutter von den Pfadfindern erfreut. „So können wir auch für unsere Gruppe werben und vielleicht neue Pfadfinderinnen und Pfadfinder gewinnen.“

Immer beliebt: eine Runde Boxautos.

© Stefan Bossow

Immer beliebt: eine Runde Boxautos.

Lichterglanz Ein ganz besonderes Highlight des Volksfests bot sich auch in diesem Jahr wieder im Stadtgarten. Mit Einbruch der Dämmerung erzeugten die mit Strahlern illuminierten Bäume und spezielle Leuchtobjekte eine besonders reizvolle Szenerie und anregende Stimmung. Dabei hatte es insbesondere der grün schimmernde Lichtbogen am Übergang vom Klosterhof zum Stadtgarten den jüngeren Besuchern angetan. Viele nutzten die Gelegenheit für ein Selfie oder ließen sich von Freunden ins rechte Licht setzen. „Wir werden aus Murrhardt einen Instagram-Hotspot machen“, verkündete die 26-jährige Luisa stolz. Und schon schickte sie mit einem Klick die romantische Aufnahme eines befreundeten Pärchens via Instagram in das digitale Universum. Ganz so ambitioniert zeigte sich Andrea Wurst von den Murrhardter Landfrauen nicht. In einem Zusammenschluss mit den Fornsbacher Vereinen hatten sie die romantische Weinlaube im Stadtgarten für ihre Gäste geöffnet. „Wir sind froh, dass wir eine ruhige Ecke ohne Remmidemmi haben“, beschrieb Andrea Wurst die Vorzüge ihrer Location. „Wir haben hier eine tolle Atmosphäre und zudem vorzügliche Speisen und Getränke im Angebot.“

Heimelige Atmosphäre Gerade einmal zwei Wochen liegt das Backnanger Straßenfest zurück, nun haben die Murrhardter nachgelegt. Welche Vorzüge ihr eigenes Fest hat, das wissen die Bürgerinnen und Bürger genau zu beantworten: Kleiner, gemütlicher und intimer soll es sein. „Auf dem Murrhardter Straßenfest ist es heimeliger. Jeder kennt jeden, fast wie bei einem Familienfest“, fasst Harald Wurst zusammen, was das Murrhardter Stadtfest für ihn ausmacht. Sehr pragmatisch brachte auch ein Mann Anfang 40, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, seine Präferenz auf den Punkt. „In Murrhardt ist der Heimweg einfach kürzer“ – sprach es und zog schmunzelnd mit seinen Freunden weiter in Richtung Marktplatz.

Jemand, der beide Feste sehr gut kennt, ist der Landrat des Rems-Murr-Kreises Richard Sigel. Bei der Eröffnung am Freitagabend war er selbst zugegen. Für ihn zeigen sich durchaus Parallelen zwischen den Veranstaltungen. In beiden Fällen waren leibhaftige Königinnen bei der Eröffnung dabei: In Backnang war es die Streuobstkönigin, während für das Zentrum des Schwäbisch-Fränkischen Walds passenderweise die baden-württembergische Waldkönigin Leonie Betz mit von der Partie war. Vom Freitagabend in Murrhardt zeigte sich Sigel aber besonders beeindruckt. „Wie fest das Stadtfest in der Bevölkerung verankert ist, zeigt, dass trotz der Viertelfinalniederlage der Marktplatz beim Fassanstich sehr gut gefüllt war“, so sein Lob an die Murrhardter Veranstalter.

Bilanz Das diesjährige Murrhardter Stadtfest war geprägt von im Vorfeld nicht absehbaren Ereignissen. War es am Freitagabend das verlorene Viertelfinale der deutschen Fußballer, das den ein oder anderen wohl vom Besuch abgehalten hatte, kam am Samstag der in diesem Sommer unvermeidliche Regen hinzu. So lautete für Jürgen Kander vom Musikverein Stadtkapelle Murrhardt die Devise: „Der Sonntag muss die Bilanz des Stadtfests retten.“ Bis kurz vor Redaktionsschluss scheint seine Rechnung aufgegangen zu sein. Bei idealem Stadtfestwetter und sehr guten Musikdarbietungen waren die Veranstaltungsorte bestens besucht.

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Erstellt:
8. Juli 2024, 06:00 Uhr

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