Nahost
Hungersnot in Gaza: Autonomiebehörde ruft zum Handeln auf
Die Palästinenserbehörde im Westjordanland appelliert an die internationale Gemeinschaft, dem Leid im Gazastreifen nicht länger zuzusehen.

© Abed Rahim Khatib/dpa/Abed Rahim Khatib
Ein palästinensisches Kind, das an schwerer Unterernährung leidet, wird von seiner Mutter im Nasser Medical Hospital gehalten. Israel hält die Grenzübergänge weiterhin geschlossen und lässt humanitäre Hilfe und Säuglingsnahrung nicht in den Gazastreifen.
Von alp/dpa
Die palästinensische Autonomiebehörde hat angesichts der Hungersnot im Gazastreifen die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufgerufen.
Alle Länder und vor allem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen müssten nun den Druck auf Israel erhöhen, so die Forderung der Autonomiebehörde laut einer Meldung der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa. Das sei der einzige Weg, um der Hungersnot zu begegnen und ihre Ausbreitung zu verhindern.
Die internationalen Gerichte wurden aufgerufen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Zudem müssten die Grenzübergänge geöffnet, Hilfsgüter hineingelassen und mit dem sofortigen Wiederaufbau Gazas werden, so die Autonomiebehörde weiter.