Konzerte
Jan Böhmermann geht wieder auf Tour durch Deutschland
Jan Böhmermann plant mit dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld eine neue Tour. Das Versprechen: eine «satirisch-politische Revue» mit Live-Musik, «die der düsteren Gegenwart» nicht ausweiche.
© Boris Roessler/dpa
Jan Böhmermann will 2027 wieder in mehreren deutschen Städten auf der Bühne stehen. (Archivfoto)
Von dpa
Köln (dpa/lnw) - Satiriker Jan Böhmermann (45, "ZDF Magazin Royale") verlässt abermals das Fernsehstudio und geht auf eine Tournee durch Deutschland. Zusammen mit dem aus seiner Show bekannten Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld wird der Moderator im Januar und Februar 2027 an zehn Abenden in zehn Städten auftreten, wie die Veranstalter ankündigten. Auftakt ist am 19. Januar in Frankfurt am Main. Danach geht es nach Leipzig, München, Berlin, Hamburg, Bremen, Oberhausen, Stuttgart, Hannover und Köln.
Die Live-Show trägt den Titel "Auf! Auf! Ehrenfeld!" und soll eine "erstklassige satirisch-politische Revue" mit spitzer Lyrik und herausragender Live-Musik werden, so das Versprechen. Es handle sich um ein "radikal vorwärts" gerichtetes Programm, das "der düsteren Gegenwart nicht ausweicht, sondern sich ihr lachend und mit Anlauf entgegenwirft", hieß es in der Ankündigung.
Die "Feinde der Vernunft" fest im Blick
"Die Feinde der Vernunft sind laut. Die Feinde der Freude sind organisiert. Die Feinde des freien Gedankens haben Ausdauer", erklärte Böhmermann dazu. "Aber wir haben das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld – und richtig Bock." Der Vorverkauf soll am 10. März starten.
Große Konzertbühnen sind für Böhmermann kein Neuland. Für ihn ist es bereits die fünfte gemeinsame Tour mit dem Orchester. Als er mit den Musikern im vergangenen Jahr unterwegs war, stießen immer wieder Überraschungsgäste hinzu – etwa Bahnstreik-Ikone Claus Weselsky oder Giovanni Zarrella.
Böhmermann moderiert im ZDF wöchentlich die politische Satire-Show "ZDF Magazin Royale". Daneben ist er zusammen mit Olli Schulz im Podcast "Fest & Flauschig" zu hören. Auch an Kunstausstellungen hat er sich schon versucht. Im vergangenen Jahr sorgte er mit seinem Projekt "Die Möglichkeit der Unvernunft" im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin für Schlagzeilen.
