Mehr als 334 Kisten

Kolumbien meldet größten Kokainfund seit Jahren

Kokain versteckt in Snack-Kisten: Kolumbiens Polizei stoppt eine XXL-Lieferung - und verhindert damit die Auslieferung einer der größten Lieferungen der vergangenen Jahre.

Kokain mit Geldschein. (Symbolfoto)

© IMAGO/Future Image/Christoph Hardt via www.imago-images.de

Kokain mit Geldschein. (Symbolfoto)

Von Philipp Znidar

Kolumbianische Behörden haben eine der größten Kokainlieferungen der vergangenen Jahre sichergestellt. „In einer der schlagkräftigsten Operationen der vergangenen Jahre haben wir vier Tonnen Kokain beschlagnahmt“, sagte der Leiter der Antidrogenpolizei, William Castaño Ramos, über die Plattform X.

Die Drogen wurden in einem Hafen in der Region Urabá im Nordwesten des Landes entdeckt. Sie waren in mehr als 334 Kisten mit Snacks versteckt und sollten nach Polizeiangaben in das Vereinigte Königreich verschifft werden.

Insgesamt fanden Ermittler mehr als 4.000 Pakete mit jeweils rund einem Kilogramm Kokain. Nach offiziellen Angaben wurde damit die Verbreitung von mehr als zehn Millionen Dosen verhindert und kriminelle Einnahmen in Höhe von etwa 155 Millionen US-Dollar unterbunden.

Größte Beschlagnahmung seit fünf Jahren

Eine Beschlagnahme dieser Größenordnung habe es seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gegeben, erklärte die Polizei. Die Behörden sehen darin einen erheblichen Schlag gegen die beteiligten kriminellen Strukturen. Unterschiedliche Markierungen auf den Drogenpaketen deuten darauf hin, dass mehrere Netzwerke an dem Transport beteiligt gewesen sein könnten.

Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain. Große Mengen der Droge werden über Nachbarländer wie Ecuador oder über Seewege Richtung Nordamerika und Europa transportiert.

# - Vernichtung von Koka-Plantagen in Kolumbien

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Erstellt:
30. März 2026, 22:58 Uhr

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