Eisheilige 2026
Kommt heute der letzte Frost?
Mit dem Beginn der Eisheiligen wird es in Deutschland spürbar kälter. Vor allem heute richtet sich der Blick auf Regionen, in denen Frost, Schnee oder Glätte zum Thema werden.
© Mel616 / Shutterstock.com
Die Eisheiligen 2026 sorgen heute für kalte Nächte und Frost in Deutschland. Erfahren Sie, welche Gebiete betroffen sind und ob dies das Ende der frostigen Temperaturen bedeutet.
Von Matthias Kemter
Heute haben die Eisheiligen begonnen. Gleichzeitig hat sich die Wetterlage in Deutschland tatsächlich auch spürbar umgestellt. Eine Kaltfront zieht durch, dahinter strömt in vielen Regionen deutlich kühlere Luft ein. Schon heute zeigen die aktuellen Vorhersagen, dass es vor allem in höheren Lagen in den beiden kommenden Nächten regional zu Frost kommen kann.
Heute deutet sich entscheidende Frostphase an
Wichtig für alle Hobbygärtner: Heute startet laut Prognosen die kälteste Phase dieser Wetterumstellung. In Deutschland liegen die Höchstwerte vielerorts nur zwischen 11 und 17 Grad, dazu ist es oft stark bewölkt, regnerisch oder schaueranfällig. Vor allem in Lagen über 600 Meter können die Temperaturen deutlich sinken und regional zu leichtem Frost führen.
Diese Regionen sind heute besonders im Blick
Heute steht der Norden zunächst unter dem Einfluss polarer Meeresluft. In Schleswig-Holstein und Hamburg werden tagsüber nur um 12 Grad erreicht, in Niedersachsen meist um 11 Grad. Dazu kommen Schauer, Wind und an der Nordsee teils stürmische Böen. Zwar ist dort heute tagsüber kein Frost das Hauptthema, die kühle Luft zeigt aber, wie deutlich die Temperaturen gefallen sind. In der Mitte und im Osten wird es heute regional besonders wechselhaft. In Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen sowie in Berlin und Brandenburg ziehen Regen, Schauer und örtlich Gewitter durch. Die nachrückende Kaltluft kann in den östlichen Mittelgebirgen in der Nacht Frost bringen. In Sachsen-Anhalt wird oberhalb von 600 Metern in der zweiten Nachthälfte zum Dienstag leichter Frost um minus 1 Grad erwartet. Auch in Thüringen sind oberhalb von 600 Metern minus 1 Grad möglich. In Sachsen wird für höhere Lagen ebenfalls leichter Frost bis minus 1 Grad genannt.
Überblick: Wo in der Nacht Frost droht
- Sachsen-Anhalt: Nacht zum Dienstag oberhalb 600 Meter, vor allem Harz leichter Frost bis -1 Grad.
- Thüringen: Nacht zum Dienstag oberhalb 600 Meter, in Kammlagen leichter Frost bis -1 Grad.
- Sachsen: Nacht zum Dienstag oberhalb 600 Meter, oberes Bergland leichter Frost bis -1 Grad.
- Nordrhein-Westfalen: Nacht zum Dienstag und Dienstagmorgen Hochlagen des Berglands, Hochsauerland 0 bis -2 Grad, örtlich Schnee und Glätte.
- Hessen: Nacht zum Dienstag Hochlagen des Berglands nördlich des Mains leichter Frost bis -2 Grad lokal möglich.
- Rheinland-Pfalz und Saarland: Nacht zum Dienstag höhere Lagen im Norden leichter Frost bis -2 Grad lokal möglich.
- Baden-Württemberg: Nacht zum Dienstag Bergland und ungünstige Lagen vereinzelt leichter Frost um -1 Grad.
- Niedersachsen: Nacht zum Dienstag Oberharz um 0 Grad, Schneematsch möglich.
- Südbayern: Nacht zum Mittwoch Alpen, Bayerwald, ungünstige Lagen leichter Frost.
- Nordbayern: Nacht zum Mittwoch Bayerwald, ungünstige Lagen leichter Frost.
Prognose für die kommenden Tage
Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden Tage zeigen, dass die Temperaturen langsam ansteigen werden. Die Nächte zum Dienstag und Mittwoch dürften die kältesten Zeiten in dieser Woche markieren. Auch in den folgenden Wochen rechnet der DWD mit stetig steigenden Temperaturen, sodass weiterer Frost immer unwahrscheinlicher wird.
Fazit:
Zum Start der Eisheiligen wird es heute Nacht in Deutschland deutlich kälter. Flächiger Frost ist zwar nicht in Sicht, in Hochlagen und besonders kalten Regionen drohen in den Nächten zum Dienstag und Mittwoch aber nochmals Minusgrade, Schneeschauer und Glätte.
